Bilaterale Forschungszusammenarbeit

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Es liegt im Interesse der Schweiz, ihre Stärken als international wettbewerbsfähiger Standort für wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung bekannt zu machen und ihre weltweite Zusammenarbeit in diesen Bereichen auf der Ebene von Personen und Institutionen zu fördern. Darum ist die Wissenschaftsaussenpolitik ein wichtiges Element der schweizerischen Aussenpolitik. Weil die einzelnen Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen im Rahmen ihrer Autonomie grundsätzlich ihre eigene internationale Politik verfolgen, übernimmt der Bund in diesem Bereich eine subsidiäre Rolle.

Der grösste Teil der Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung durch den Bund erfolgt im multilateralen Rahmen europäischer Forschungsorganisationen (wie ESA, CERN u.a.m.) und Forschungsprogramme (wie insbesondere die Forschungsrahmenprogramme der EU). Dazu kommen einzelne spezifische Förderprogramme mit europäischen (Nachbar-)Staaten.

Als Ergänzung zu dieser kontinental fokussierten und multilateralen Wissenschaftsaussenpolitik unternimmt der Bund in jüngster Zeit vermehrte Anstrengungen für neue Initiativen der bilateralen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Ländern ausserhalb Europas. Zur Umsetzung seiner bilateralen Wissenschaftsaussenpolitik verfügt der Bund im Wesentlichen über drei Instrumente:

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SBFI, Mauro Moruzzi

Leiter Abteilung
Internationale Beziehungen
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