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Der Schweizerische Innovationspark

Der Schweizerische Innovationspark trägt dazu bei, dass die Schweiz eine führende Innovationsnation und damit wettbewerbsfähig bleibt. Mit seinen sechs Standorten und Unterstützung durch Politik, Wissenschaft und Privatwirtschaft schafft der Park ein attraktives Umfeld für Forschung und Entwicklung. Der Bund unterstützt den Innovationspark subsidiär.

Ein starkes Netzwerk für Innovation

Der Schweizerische Innovationspark umfasst ein Netzwerk von Standorten verteilt über die ganze Schweiz: Die sechs zentralen Netzwerkstandorte befinden sich an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne sowie in Aargau, Biel, der Nordwest- und der Ostschweiz. Weitere Standorte sind diesen Netzwerkstandorten angeschlossen und fördern eine breite regionale Innovationsentwicklung. Die Aufgabe des Innovationsparks besteht darin, die Innovationskraft von Firmen und Institutionen in der Schweiz zu stärken und solche aus dem Ausland anzuziehen, die Forschung und Entwicklung betreiben.

Unterstützung durch den Bund

Der Innovationspark ist ein gemeinsames Projekt von Politik, Wissenschaft und Privatwirtschaft und wird als Public-Private-Partnership getragen. Träger der Innovationsparks sind die jeweiligen Standortkantone und private Investoren. Ziel dieser Partnerschaft ist es, Investitionen in Forschung und Entwicklung zu steigern und bestehende Förderinstrumente gezielt zu ergänzen.

Der Bund setzt zur Unterstützung des Innovationsparks auf zwei zentrale Massnahmen: Erstens gibt er Bürgschaften für zweckgebundene Darlehen, wodurch die Standortträger Fremdkapital zu bevorzugten Konditionen aufnehmen können. Zweitens stellt der Bund Grundstücke im Baurecht zur Verfügung, um den Ausbau des Innovationsparks zu fördern. Diese Massnahmen ergänzen die bestehenden Förderinstrumente des Bundes und tragen zur Finanzierung der Standortinfrastrukturen bei.

Standortträger

Die Standorte des Innovationsparks werden im Rahmen des Public-Private-Partnership-Ansatzes von den Standortkantonen und privaten Investoren finanziell getragen. Für Betrieb und Bereitstellung von Flächen tragen Kantone und private Geldgeber die Kosten. Die Standortträger erzielen Einnahmen durch die Vermietung von Flächen und Dienstleistungen und streben mittelfristig eine Selbstfinanzierung an.

Kontinuierlicher Ausbau

Der Schweizerische Innovationspark ist seit 2016 aktiv. Der Aufbau erfolgte in mehreren Schritten: 2014 stimmte der Bundesrat einer Startkonfiguration mit Standorten in Zürich, Lausanne, Aargau und der Nordwestschweiz zu. 2015 wurde das Netzwerk um Biel erweitert und 2021 folgten die Ostschweiz sowie die Innovationsparks Zentralschweiz und Tessin. Letztere beiden sind dem Standort Zürich angegliedert. Dieser kontinuierliche Ausbau stärkt das Netzwerk und bietet ein zunehmend umfassendes Umfeld für innovative Unternehmen und Institutionen.

Die Rolle der Stiftung Switzerland Innovation

Die operative Leitung und Koordination des Innovationsparks obliegt der Stiftung Switzerland Innovation. Die Stiftung vernetzt die einzelnen Standorte, positioniert den Innovationspark im internationalen Standortwettbewerb und bildet die Schnittstelle zum Bund. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Switzerland Global Enterprise, Swissnex und Innosuisse fördert die Stiftung die Weiterentwicklung des Parks und trägt zur Innovationsförderung und Standortentwicklung bei.

Dokumentation

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI