Medienmitteilungen
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI veröffentlicht regelmässig Medieninformationen über seine Aktivitäten, Projekte und Programme.
Die Schweiz und Deutschland vertiefen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation
Am 30. September 2026 fand in Bern das 17. Bilaterale Treffen zwischen dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und dem deutschen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt statt. Dabei unterzeichneten Staatssekretärin Martina Hirayama und Staatssekretär Marcus Pleyer eine Absichtserklärung, die eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Forschung und Innovation zum Ziel hat.
Die Bundesfinanzierung der kantonalen Universitäten und FH unterstützt die unterschiedlichen Profile dieser beiden Hochschultypen
Die unterschiedlichen Profile der kantonalen Universitäten und Fachhochschulen (FH) sind charakteristisch für das Schweizer Hochschulsystem. Das aktuelle System der Bundesfinanzierung der kantonalen Universitäten und FH berücksichtigt diese unterschiedlichen Profilee. Zu diesem Schluss kommt der Bericht in Erfüllung des Postulats 23.3841 «Faire und wettbewerbsorientierte Finanzierung im Hochschulbereich», den der Bundesrat am 25. September 2026 genehmigt hat.
Die Schweizer Wissenschaftspreise Marcel Benoist und Latsis zeichnen einen Biochemiker und eine Mathematikerin aus
Der Biochemiker Martin Jinek erhält den prestigeträchtigen Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zu zellulären Prozessen, die der Genom-Editierung zum Durchbruch verhalfen. Der Schweizer Wissenschaftspreis Latsis geht an die Mathematikerin Susanna Zimmermann für ihre wegweisenden Forschungsarbeiten über die Symmetrien geometrischer Räume, mit denen sie eine seit dem 19. Jahrhundert offene Frage der algebraischen Geometrie lösen konnte.
Politische Bildung: Kompetenzen für den Umgang mit Desinformation stärken
Ein neuer Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zeigt auf, wie politische Bildung und Medienbildung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung im Umgang mit Desinformation stärken können. Die Schweiz verfügt über wichtige Voraussetzungen, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation zu stärken. Gleichzeitig zeigt der Bericht mögliche Entwicklungspotenziale auf.
Rechtliche Verstetigung von praxisintegrierten Fachhochschul-Bachelorstudiengängen
Der Bundesrat hat am 18. September 2026 das Inkrafttreten von Änderungen im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) per 1. Januar 2027 beschlossen. Die Änderungen betreffen in erster Linie die Schaffung einer verstetigten Grundlage für praxisintegrierte Studiengänge an Fachhochschulen im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).
Lehrstellenmarkt 2026: stabil und vielfältig
Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich im Spätsommer 2026 stabil: Per Ende August wurden gesamtschweizerisch rund 76’000 Lehrverträge abgeschlossen. Die Bedeutung und Leistungsfähigkeit der Schweizer Berufsbildung zeigt sich auch international: Vom 22. bis 27. September 2026 messen sich in Shanghai die besten jungen Berufsleute aus der ganzen Welt an den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills.
Staatssekretärin Hirayama auf Wissenschaftsmission und an den WorldSkills in China
Vom 21. bis 28. September 2026 führt Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, eine Wissenschaftsmission nach China. Auf dem Programm stehen Treffen auf ministerieller Ebene und Besuche bei Wissenschafts- und Technologieeinrichtungen in Hong Kong, Shenzhen, Beijing und Shanghai. Zum Schluss der Mission nimmt sie in Shanghai an der Siegerehrung der Berufsweltmeisterschaften WorldSkills teil.
Wer die Sekundarstufe II mit 25 Jahren oder älter abschliesst, verdient fünf Jahre später 5200 Franken
Von den rund 90 000 jährlich vergebenen Abschlüssen auf Sekundarstufe II entfallen 12% bzw. 11 000 auf Erwachsene ab 25 Jahren. Fünf Jahre vor dem Abschluss hatten nur 60% von ihnen ein Erwerbseinkommen. Zudem stammten sie überdurchschnittlich häufig aus Haushalten mit niedrigem Nettoäquivalenzerwerbseinkommen (27%). Fünf Jahre nach Erlangen des Abschlusses hat sich ihre Situation deutlich verbessert: Ihr Einkommen fällt ähnlich hoch aus wie das der gleichaltrigen Bevölkerung (5200 Franken pro Monat), die Erwerbsbeteiligung beläuft sich auf 80% und Haushalte mit einem niedrigen Nettoäquivalenzerwerbseinkommen sind insgesamt untervertreten (17%). Dies sind die wichtigsten Ergebnisse aus der neuen Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Staatssekretärin Martina Hirayama vertritt die Schweiz am Internationalen Weltraumgipfel in Paris
Der auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron organisierte Internationale Weltraumgipfel fand am 9. und 10. September 2026 in Paris statt. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft tauschten sich über gemeinsame Visionen und Handlungsansätze zu zentralen Fragen im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung des Weltraums aus. Die Schweiz wurde durch Staatssekretärin Martina Hirayama vertreten.
OECD publiziert die PISA-Ergebnisse 2025
Fünfzehnjährige Jugendliche in der Schweiz schneiden in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften im internationalen Vergleich erneut gut bis sehr gut ab. Die Schweiz liegt in allen getesteten Kompetenzen signifikant über dem OECD-Durchschnitt und gehört weiterhin zu den leistungsstärksten Ländern. Das zeigt die aktuelle PISA-Studie. Eine Herausforderung bleibt das Erreichen des Mindestkompetenzniveaus. Dies insbesondere bei sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern.
Bundesrat wählt Tobias Walser in den ETH-Rat
Der Bundesrat hat am 2. September 2026 den Umweltnaturwissenschaftler Tobias Walser als Delegierten der Hochschulversammlungen der ETH Zürich und der EPFL in den ETH-Rat gewählt.
Lehrpersonenmangel: Bericht ordnet Ursachen und Datengrundlagen ein
Der Bundesrat hat am 2. September 2026 den Bericht «Datenerhebung und Evaluationen im Kontext des Lehrpersonenmangels» gutgeheissen. Der Bericht zeigt, dass der Lehrpersonenmangel auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Bereits heute besteht eine tragfähige Datengrundlage für die Beobachtung der Entwicklung und für Massnahmen, die in der Zuständigkeit der Kantone liegen.
Bund stärkt die betriebliche Bildung mit neuem Förderschwerpunkt
Ab dem 1. September 2026 bis Ende 2028 stärkt der Bund die betriebliche Bildung als zentralen Erfolgsfaktor der dualen Berufsbildung. Mit dem neuen Förderschwerpunkt «Betriebliche Bildung» unterstützt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Kantone und Organisationen der Arbeitswelt dabei, die Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben weiterzuentwickeln und die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu fördern. Dafür stehen insgesamt
3 Millionen Franken zur Verfügung.Die Erwerbslosigkeit der Hochschulabsolventinnen und -absolventen ist zwischen 2023 und 2025 gestiegen
Zwischen 2023 und 2025 nahm die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) der Absolventinnen und Absolventen universitärer Hochschulen (UH) und Fachhochschulen (FH) ein Jahr nach ihrem Abschluss zu. Bei den Personen mit einem UH-Master erhöhte sie sich von 3,9% auf 6,4%, bei jenen mit einem FH-Bachelor von 3,4% auf 4,9%. Bei den Absolventinnen und Absolventen der pädagogischen Hochschulen (PH) blieb die Erwerbslosenquote auf 0,7% begrenzt. Dies sind einige der wichtigsten Ergebnisse der Hochschulabsolventenbefragung (EHA) des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Generaldirektor des CERN auf Antrittsbesuch in Bern
Am 20. August 2026 hat Guy Parmelin, Bundespräsident und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), den neuen Generaldirektor des CERN, Mark Thomson, zu einem Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Im Zentrum des Treffens standen die Beziehungen zwischen dem CERN und der Schweiz, wo das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik seinen Sitz hat. Bundespräsident Guy Parmelin versicherte dem Generaldirektor, dass die Schweiz das CERN auch künftig dabei unterstützen wird, seine weltweit führende Stellung in der Teilchenphysik zu behaupten.
Bundesrat ratifiziert Abkommen mit Liechtenstein zur Anerkennung von Berufsmaturitätszeugnissen
Der Bundesrat hat am 12. August 2026 die Unterzeichnung eines Abkommens mit Liechtenstein genehmigt, das die gegenseitige Anerkennung von Berufsmaturitätszeugnissen ermöglicht. Es ergänzt das Abkommen von 2014 über die Anerkennung von Lehrabschlüssen. Das neue Abkommen soll demnächst unterzeichnet werden und am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Staatssekretärin Martina Hirayama am informellen EU-Ministertreffen zur Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Forschung und Innovation
Am 21. Juli 2026 hat Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, am informellen Treffen der EU-Forschungsministerinnen und -minister in Dublin teilgenommen. Das Treffen fand unter irischer Ratspräsidentschaft statt und widmete sich der Frage, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Forschung und Innovation stärken kann.
Staatssekretärin Martina Hirayama nutzt «Lindauer Nobelpreisträgertagung 2026» für den internationalen Dialog zu BFI-Themen
Im Rahmen ihrer Einladung zur 75. Ausgabe der «Lindauer Nobelpreisträgertagungen» hat Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation am 28. und 29. Juni 2026 bilaterale Gespräche geführt u.a. mit der deutschen Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär.
Vier von fünf Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung wechseln nach dem Abschluss die Stelle
58% der Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung haben in den vier Jahren nach ihrem Abschluss von 2020 das Unternehmen gewechselt oder sich selbstständig gemacht. 20% haben innerhalb ihres Unternehmens die Stelle gewechselt. Dies geht aus den jüngsten Ergebnissen der Befragung zur höheren Berufsbildung des Bundesamtes für Statistik hervor (BFS).
Erstes Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine
Am 26. Juni hat in Danzig (Gdańsk) am Rande der «Ukraine Recovery Conference» (URC) das erste hochrangige Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine stattgefunden. Mit einer gemeinsamen Erklärung wird ein Zeichen für die internationale Solidarität beim Wiederaufbau des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems gesetzt.
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