Medienmitteilungen
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI veröffentlicht regelmässig Medieninformationen über seine Aktivitäten, Projekte und Programme.
Bundespräsident Parmelin nimmt an Gipfel zu Künstlicher Intelligenz in Indien teil
Bundespräsident Guy Parmelin vertritt die Schweiz kommende Woche am Gipfel zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence Impact Summit) in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Der Gipfel dient insbesondere dem Austausch über die Umsetzung und Nutzung von KI. Der Bundespräsident wird im Rahmen seines Besuchs am Donnerstag, 19. Februar 2026, Staats- und Regierungschefs treffen und zu einem bilateralen Gespräch mit dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammenkommen.
Berufsbildung reagiert auf den Wandel der Arbeitswelt: 43 neue und revidierte Berufe
Digitalisierung, neue Technologien und veränderte Anforderungen der Wirtschaft prägen die Entwicklung der Berufsbildung. Vor diesem Hintergrund hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Jahr 2025 insgesamt 43 neue oder revidierte Berufe genehmigt und erlassen – 22 in der beruflichen Grundbildung und 21 in der höheren Berufsbildung. Mit dem neuen Beruf AI Business Specialist mit eidgenössischem Fachausweis wird insbesondere der steigenden Bedeutung der künstlichen Intelligenz in Unternehmen und Institutionen Rechnung getragen.
Die Schweiz und Südkorea im Austausch über Wissenschaft und Technologie
Am 4. Februar 2026 fand in Bern das siebte Treffen des schweizerisch-südkoreanischen Gemischten Ausschusses für Wissenschaft und Technologie statt. Auf Schweizer Seite wurde es offiziell von Staatssekretärin Martina Hirayama eröffnet und von Botschafter Jacques Ducrest, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen im Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), geleitet. Für Südkorea führte Sunghoon Hwang, Generaldirektor des südkoreanischen Ministeriums für Wissenschaft und IKT (MSIT), den Vorsitz. Ziel des Treffens war die Bewertung und der Ausbau der bilateralen Beziehungen im Bereich Forschung und Innovation.
Die Schweiz und Kuwait würdigen 60 Jahre diplomatische Beziehungen
Bundespräsident Guy Parmelin hat bei einem Besuch in Kuwait gemeinsam mit Emir Sheikh Mishal Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah an das 60-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen der Schweiz und Kuwait erinnert. Er führte am Montag, 2. Februar 2026, zudem ein Gespräch mit dem Kronprinzen Sheikh Sabah Al-Khaled Al-Sabah und traf Repräsentantinnen und Repräsentanten von Schweizer Unternehmen.
Die Schweiz am informellen EU-Ministertreffen für Bildung in Zypern
Rémy Hübschi, stv. Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, hat am 29. und 30. Januar 2026 am informellen Treffen der Bildungsminister der EU-Mitgliedsländer teilgenommen. Am Anlass in Lefkosia (Zypern) stand die Stärkung des Lehrerinnen- und Lehrerberufs im Fokus.
Sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte stärken Schweizer Spitzenforschung in strategisch wichtigen Bereichen
Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), hat die Lancierung von sechs neuen Nationalen Forschungsschwerpunkten beschlossen. Damit stärkt der Bund die Schweizer Forschung und Innovation in strategisch wichtigen Bereichen wie Medizin, Quantum und Klima. Die umfangreichen Forschungsvorhaben werden vom Bund in der ersten Betriebsphase von 2026 bis 2029 mit 98,7 Millionen Franken unterstützt. Die beteiligten Hochschulen und Forschungsinstitute steuern zusätzliche Mittel mindestens im Umfang der Bundesmittel bei.
Der Wohnort beeinflusst den Zugang zu Lehrstellen
Je nachdem, wo Jugendliche in der Schweiz wohnen, unterscheidet sich ihr Zugang zu Lehrstellen markant. Das zeigt eine neue Studie der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB. Sie gibt Einblick in die bislang nur wenig bekannte Struktur der regionalen Lehrstellenmärkte. Rund 95 Prozent der Jugendlichen haben für ihre Lehrstellensuche Zugang zu über 100 der total rund 250 Lehrberufe in der Schweiz.
Bundesrat bestätigt Tanja Zimmermann als Direktorin der Empa
Der Bundesrat hat am 28. Januar 2026 Professorin Tanja Zimmermann für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren, vom 1. Juni 2026 bis am 31. Mai 2030, zur Direktorin der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) gewählt.
Schweizer Halbleiterindustrie ist gut aufgestellt
Der Bundesrat hat am 28. Januar 2026 den Bericht «Eine schweizerische Halbleiterstrategie (Swiss Chip Strategy)» verabschiedet. Der Bericht zeigt: In der Schweiz profitiert der Halbleitersektor von günstigen Rahmenbedingungen. Dazu zählen ein stabiles politisches Umfeld, ein breiter Zugang zu den Weltmärkten sowie international wettbewerbsfähige Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist: Nominationsverfahren gestartet
Der mit 250'000 Franken dotierte Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist wird dieses Jahr im Bereich Lebenswissenschaften (Biologie und Medizin) vergeben. Nominationen können bis zum 23. Februar 2026 eingereicht werden. Der Preis wird seit 1920 jährlich verliehen.
Bundesrat will mehr Koordination in der Ressortforschung
Die Bundesverwaltung initiiert und unterstützt Forschung, deren Resultate sie für ihre Arbeit benötigt. Der Bundesrat hat am 12. Dezember 2025 entschieden, die gesetzlichen Grundlagen anzupassen, um die Koordination dieser Ressortforschung zu verbessern.
Staatssekretärin Martina Hirayama auf Wissenschaftsmission in den USA
Vom 1. bis 5. Dezember 2025 reist Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, für eine Wissenschaftsmission nach San Francisco, Washington DC und Boston. Ziel ist es, die sehr guten Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA in Bildung, Forschung und Innovation zu pflegen sowie Potenziale für die zukünftige Zusammenarbeit zu identifizieren. Ausserdem dient die Reise zum Austausch zur Berufsbildungszusammenarbeit.
ESA-Ratstagung auf Ministerebene 2025: Weichenstellung für ein resilientes und wettbewerbsfähiges Europa im All
Im Zentrum der Ratstagung auf Ministerebene der Europäischen Weltraumorganisation ESA am 26./27. November 2025 in Bremen standen die strategische Ausrichtung und die Finanzierung zentraler Raumfahrtprogramme für die kommenden Jahre in der Höhe von insgesamt 22.1 Mrd. Euro. Die Schweiz, vertreten durch Staatssekretärin Martina Hirayama, engagiert sich mit 771 Mio. Euro, um gemeinsam mit ihren europäischen Partnern den Raumfahrtsektor in Europa zu stärken und voranzutreiben.
Unternehmerisches Denken und Handeln fest im Schweizer Bildungssystem verankert
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 einen Bericht zum unternehmerischen Denken und Handeln in der Schweizer Bildungslandschaft verabschiedet. Der Bericht zeigt: Unternehmergeist wird in der Schweiz von den zuständigen Akteuren bereits auf allen Bildungsstufen gefördert – von der Primarschule bis zu den Hochschulen.
Mehr als 40% aller Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung haben eine Führungsposition inne
Der Anteil der Personen mit höherer Berufsbildung, die im Betrieb eine Führungsfunktion ausüben, steigt im ersten Jahr nach dem Abschluss auf 40% an. Er liegt auch vier Jahre nach dem Ende der Ausbildung stabil auf diesem Niveau. Dies geht aus den jüngsten Ergebnissen der Befragung zur höheren Berufsbildung des Bundesamtes für Statistik hervor (BFS).
Die Schweiz und das Vereinigte Königreich tauschen sich über Wissenschaft und Innovation aus
Am 21. November 2025 fand in London das dritte Treffen des Gemischten Ausschusses für Wissenschaft und Innovation zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich statt. Das von Staatssekretärin Martina Hirayama und dem britischen Direktor für internationale Forschung und Innovation, Adam Jackson, geleitete Treffen diente der Evaluierung und Stärkung der bilateralen Forschungs- und Innovationszusammenarbeit.
Die Attraktivität der Berufsbildung stärken
Unter der Leitung von Bundesrat Guy Parmelin haben die Spitzen der Berufsbildung am 20. November 2025 das weitere Vorgehen zur Erhaltung und Stärkung der Attraktivität der Berufsbildung verabschiedet. Der Bund richtet einen Förderschwerpunkt zur betrieblichen Bildung ein und stellt dazu 2026-2028 insgesamt 3 Mio. CHF bereit. Eine Expertengruppe Grundsatzfragen wird untersuchen, wie die Berufsbildung im Hinblick auf gesellschaftliche Erwartungen und Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt künftig bestmöglich zu positionieren ist. Weitere Aufträge betreffen unter anderem die Optimierung der Berufsmaturität, die Verbesserung der Sichtbarkeit der höheren Berufsbildung sowie die Überprüfung des Berufswahlprozesses.
Weniger Studierende mit internationaler Mobilitätserfahrung im Jahr 2024
2024 hatten 19% der Studierenden an den Schweizer Hochschulen im Verlauf ihres Studiums bereits einmal einen Studienaufenthalt, ein Praktikum oder eine sonstige Mobilitätserfahrung im Ausland absolviert. Im Vergleich zu 2020, als 26% der Studierenden eine entsprechende Erfahrung auswiesen, ist dieser Anteil um 7 Prozentpunkte gesunken. Die Studierenden wurden zum ersten Mal zu ihren Diskriminierungserfahrungen befragt. 25% gaben an, sich im Studium aus verschiedenen Gründen diskriminiert zu fühlen, beispielsweise aufgrund des Geschlechts, der Nationalität oder der Sprache. Diese und weitere Ergebnisse sind im Hauptbericht der Erhebung 2024 zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden des Bundesamtes für Statistik (BFS) verfügbar.
Beiträge des Bundes entlasten Absolvierende der höheren Berufsbildung
Seit 2018 beteiligt sich der Bund direkt an den Kosten für Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen. Eine neue Wirkungsevaluation, über die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 informiert worden ist, zeigt: Die Reform hat die finanzielle Belastung der Absolventinnen und Absolventen deutlich reduziert und die höhere Berufsbildung gestärkt.
Bundesrat erhöht die Beiträge für Bundes-Exzellenz-Stipendien kostenneutral
Der Bundesrat hat am 19. November 2025 die Verordnung über Stipendien für ausländische Studierende und Kunstschaffende angepasst und damit die monatlichen Stipendienbeiträge per 1. Januar 2026 auf 2450 Franken erhöht. Damit bleibt das Förderinstrument für talentierte ausländische Studierende und Forschende attraktiv und stärkt weiterhin den internationalen Austausch schweizerischer Hochschulen. Um die Anpassung kostenneutral umzusetzen, wird die Anzahl zur Verfügung gestellter Stipendien reduziert. Zudem werden ab dem akademischen Jahr 2027/28 keine Postdoktorats-Stipendien mehr vergeben.
News der Bundesverwaltung abonnieren
Auf dem Portal News Service Bund können sämtliche Medienmitteilungen, Fachinformationen und Newsletter der Bundesverwaltung abonniert werden. Melden Sie sich an und stellen Sie sich ihr persönliches Abonnement zusammen.