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Digital Europe Programme – Umfrageergebnisse publiziert

07.08.2019 - Forschung
«Digital Europe Programme» ist ein von der Europäischen Union geplantes Programm zur Förderung der Digitalisierung im Forschungs- und Innovationsbereich. Dieses wird wie das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» eine Laufzeit von sieben Jahren (2021-2027) haben. Um die Interessenlage der Schweizer Forschungs- und Innovationsakteure an einer allfälligen Beteiligung der Schweiz zu eruieren, führten das SBFI und weitere Bundesstellen im Auftrag des Bundesrates im Februar 2019 eine Umfrage durch.

Auf Grundlage der ausgewerteten Antworten zeigt sich, dass bei den Schweizer Akteuren ein grosses Interesse und eine hohe Bereitschaft zur effektiven Teilnahme am DEP besteht. Von Interesse sind beispielsweise die Bereiche Hochleistungsrechnen und Cyber Sicherheit.

An der Umfrage nahmen insgesamt 150 Institutionen und Forschende teil, darunter alle kantonalen Universitäten und die Institutionen des ETH-Bereichs. Auch aus der Privatwirtschaft gab es regen Rücklauf. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Interessenabwägung von potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz. Zurzeit wird auf EU-Ebene über die Ausgestaltung des DEP und über die Bedingungen für die Teilnahme von Nicht-EU-Staaten am Programm diskutiert. Für eine allfällige Teilnahme der Schweiz am DEP müssen vorerst die genauen Modalitäten einer Teilnahme (Vollassoziierung, Teilassoziierung oder Drittstaat) auf technischer Ebene abgeklärt werden. Eine allfällige Teilnahme am DEP hängt zudem vom europapolitischen Gesamtkontext, den Verhandlungsergebnissen mit der EU und von der Finanzlage der Schweiz ab.
Umfrageergebnisse

Höhere Fachschulen: Revision der Rahmenlehrpläne bis 2022

11.07.2019 - Höhere Berufsbildung
Per 1. November 2017 ist die neue Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) in Kraft getreten. Die neuen Bestimmungen nach MiVo-HF führen dazu, dass die nach MiVo-HF 2005 genehmigten Rahmenlehrpläne revidiert werden müssen.

Rahmenlehrpläne, die gestützt auf die MiVo-HF 2005 vom SBFI genehmigt wurden, gelten bis längstens 31. Oktober 2022 weiterhin als genehmigt. Damit die Rahmenlehrpläne auch nach Oktober 2022 gültig sind, muss die Trägerschaft den Rahmenlehrplan bis spätestens zu diesem Datum revidieren und durch das SBFI neu genehmigen lassen. Rahmenlehrpläne, die bis Ende Oktober 2022 nicht revidiert werden, verlieren ihre Gültigkeit.

Die Trägerschaften der bereits genehmigten Rahmenlehrpläne sind aufgefordert, sich bis im September 2019 betreffend Revision mit dem SBFI in Verbindung zu setzen.

Projekte und Aktivitäten der Verbundpartner: Jahresbericht 2018

13.05.2019 - Berufsbildung
Die Verbundpartner Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt tragen gemeinsam die Verantwortung für die Berufsbildung. Sie engagieren sich im Dialog für effiziente Strukturen und hohe Qualität. Das bedingt eine klare Zuordnung von Aufgaben, Verantwortung und Finanzierung. Der Bericht zeigt auf, was seitens Verbundpartner 2018 unternommen wurde.

Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche: Jahresbericht 2018

29.04.2019 - Berufsbildung
Die Kommission hat während des Jahres verkürzte Anerkennungs- sowie Aufsichtsverfahren von anerkannten Bildungsgängen begleitet und die entsprechenden Berichte zuhanden des SBFI verabschiedet. Im Rahmen dieser Anerkennungs- und Aufsichtsverfahren kam es zu umfangreicher Korrespondenz und Stellungnahmen der Bildungsinstitutionen.

Fachveranstaltung zum Thema «Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge»

Am 26. März 2019 führte das SBFI im Beisein von Staatssekretärin Martina Hirayama die Informationsveranstaltung «Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz» in Bern durch.

An der Fachveranstaltung nahmen rund 80 Fachpersonen teil, insbesondere aus Kantonen, die Hochschulträger sind. Auf dem Programm standen Informationen und Diskussionen über die Rechtsgrundlagen, die Dienstleistungen der Fachstelle Hochschulbauten des SBFI, Beitragsverfahren und Fallbeispiele.

Der Bund gewährt Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge für den Erwerb, die langfristige Nutzung, die Erstellung oder die Umgestaltung von Bauten, die der Lehre, der Forschung oder anderen Hochschulzwecken zugutekommen.

Projektinformation - Ergebnisse der Sitzung des Steuergremiums «Berufsbildung 2030» vom 20. Februar 2019

01.03.2019 - Berufsbildung
Mit dem Start der Implementierungsphase im Sommer 2018 hat das Steuergremium «Berufsbildung 2030» die Arbeiten konkretisiert und zu den priorisierten Stossrichtungen verschiedene Massnahmen erarbeiten lassen. In der Sitzung vom 20. Februar 2019 hat das Steuergremium weitere Projekte gutgeheissen. Dazu zählen Themen wie Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Flexibilisierung der Bildungsangebote oder Digitalisierung.

Berufsbildungsfinanzierung: Kostenerhebung der kantonalen Berufsbildung 2017 veröffentlicht

24.01.2019 - Berufsbildung
An der Finanzierung der schweizerischen Berufsbildung beteiligen sich die öffentliche Hand (Bund und Kantone) und zu einem wesentlichen Teil die Wirtschaft (Organisationen der Arbeitswelt, Betriebe).
Ende 2018 sind die Zahlen für das Rechnungsjahr 2017 publiziert worden. Insgesamt zeigt sich eine stabile Entwicklung. Das Gros der Ausgaben wenden die Kantone für die berufliche Grundbildung auf.

Informationen 2018

Informationen 2017