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Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität: Auslegeordnung und Weiterführung der Arbeiten

28.11.2019 - Gymnasiale Maturität
Ende Oktober 2019 wurde an der Plenarversammlung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) über die weiteren Arbeiten zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität entschieden. Die Beschlussfassung erfolgte in Absprache mit dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie unter Einbezug der betroffenen Kreise durchgeführt.

Im September 2018 hatten die EDK und das WBF gestützt auf ihr gemeinsames politisches Ziel, Inhaberinnen und Inhabern einer gymnasialen Maturität längerfristig den prüfungsfreien Zugang zur Universität zu sichern, eine Steuergruppe beauftragt, den Bedarf nach einer Aktualisierung des EDK-Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen von 1994 und des Maturitätsanerkennungsreglementes (MAR) respektive der gleichlautenden Maturitätsanerkennungsverordnung (MAV) von 1995 zu klären.

Spät zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene in der Schweiz

13.11.2019 - Bildung
Im Bericht «Auslegeordnung zu spät zugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der Nahtstelle I» wird der Frage nachgegangen, wie viele spät zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene (im Alter von 16 bis 25 Jahren) sich in der Schweiz aufhalten resp. jährlich neu zuziehen und wie sich ihre berufliche Situation oder ihre Ausbildungssituation präsentiert.

Erstellt wurde der Bericht vom Büro für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG, im Auftrag des Generalsekretariates der EDK und des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Er steht im Kontext der von Bund und Kantonen im Frühling 2018 verabschiedeten Integrationsagenda Schweiz.

Auf die Integrationsagenda haben sich Bund und Kantone im März/April 2018 geeinigt. Es geht um die Intensivierung von Integrationsmassnahmen im Asylbereich und entsprechend auch um die bessere Vorbereitung dieser Zielgruppe auf eine Ausbildung. Vergleichbare Herausforderungen stellen sich aber nicht nur im Asylbereich, sondern auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche auf anderem Weg, z.B. im Rahmen des Familiennachzugs, spät in die Schweiz kommen. Das Generalsekretariat der EDK und das SBFI haben deshalb den vorliegenden Bericht in Auftrag gegeben, um mehr Informationen über diese Zielgruppe zu sammeln.  

Stipendien für europäische Hochschulen ausgeschrieben

10.09.2019 - Bildung
Das SBFI vergibt vier Stipendien für einjährige Masterstudien am Collège d’Europe in Brügge (Belgien) oder Natolin (Polen) sowie vier Stipendien für das vierjährige Doktoratsstudium am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (EUI).
Spannende Studien- und Forschungserkenntnisse zur Zukunft Europas: Seit mehreren Jahrzehnten haben junge Schweizer Hochschulabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit, sich während einem bis vier Jahren an den beiden Hochschulinstituten in einem kulturell diversen Umfeld zu bewegen, Kontakte zu knüpfen und Debatten über die Schweiz und Europa zu führen. Die Stipendien an den Hochschulinstituten in Brügge und Natolin sowie in Florenz werden an Studierende in den Fachrichtungen Sozialwissenschaften, interdisziplinäre Europastudien, Politikwissenschaften und Administration, Internationale Beziehungen und Diplomatie, Geschichte, Recht und Wirtschaft vergeben.
Anmeldeschluss: 15. Januar 2020 beziehungsweise 31. Januar 2020
Weitere Informationen: www.coleurope.eu / www.eui.eu
Videos: Brügge / Natolin / Florenz

Akademische Nachwuchsförderung für ausländische Studierende und Forschende

10.09.2019 - Bildung
Die Mitglieder der Eidgenössischen Stipendienkommission für ausländische Studierende (ESKAS) haben für das akademische Jahr 2019-2020 die Bundes-Exzellenz-Stipendien vergeben. Neue Stipendien gehen an 206 Forschende und Kunststudierende, davon sind 60% Frauen und 40% Männer. Die Empfängerinnen und Empfänger kommen aus 69 verschiedenen Ländern. Erstmals seit der Einführung der Schweizer Regierungsstipendium ging dabei ein Bundesstipendium an eine Studierende von den Fidschi-Inseln. Diese Bewerberin – eine künftige Doktorandin an der Universität Bern – gehört damit zu den rund 20 Prozent erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten. Insgesamt haben 902 junge, ambitionierte Nachwuchstalente ihre Kandidatur der ESKAS unterbreitet. Alle haben vorgängig ihr Bewerbungsdossier dazu bei einer Schweizer Botschaft im Ausland eingereicht.

Die durch die ESKAS begutachteten Gesuche werden innerhalb von geographischen Regionen oder Ländern beurteilt. Auswahlkriterien sind: die Güte des unterbreiteten Forschungsgesuches sowie das akademische Profil, die Motivation und der Leistungsausweis der Kandidierenden. Als weiteres Kriterium berücksichtigt die Stipendienkommission auch die Eignung des Gastinstituts, die Unterstützung der Kandidatur durch die Betreuungsprofessorinnen und -professoren an den Schweizer Hochschulen sowie mögliche Multiplikationseffekte im Sinne von künftigen Forschungskooperationen zwischen den Hochschulinstituten der Herkunftsländer und der Schweiz.

Neben den neu vergebenen Stipendien an Postdoktorand/innen, Doktorand/innen sowie Kunststudierende bewilligt die ESKAS auch Verlängerungen für das zweite und dritte Jahr von bisherigen ESKAS-Doktorats-Stipendiat/innen. Diese Verlängerungen werden durch die Kommission gesprochen, wenn der erfolgreiche Studienfortschritt durch die akademischen Betreuenden und ihre Stipendiat/innen dokumentiert werden kann. Für das nächste akademische Jahr kommen so 157 Doktorierende an Schweizer Hochschulen in den Genuss eines Bundes-Exzellenz-Stipendiums.

Die Ausschreibung für das akademische Jahr 2020-2021 ist seit Anfang August 2019 auf der Internetseite des SBFI aufgeschaltet.
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Daten in der Bildung

29.08.2019 - Bildung
Der Expertenbericht «Daten in der Bildung - Daten für die Bildung» arbeitet Grundlagen für die Entwicklung einer Datennutzungspolitik im Bildungswesen auf. Aufgegriffen werden Fragen nach den rechtlichen Grundlagen, nach Sicherheitsaspekten, der Interoperabilität und der Möglichkeiten von Open Data.
 
Erstellt wurde der Bericht von der Fachagentur educa.ch, im Auftrag des Koordinationsausschusses Digitalisierung in der Bildung (KoA Digi) und in Zusammenarbeit mit verschieden Experten. Der Koordinationsausschuss bearbeitet im Rahmen der Bildungszusammenarbeit von Bund und Kantonen Fragen der Digitalisierung in der Bildung. Eingesetzt wurde er 2016 vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).
 
Die EDK hat in ihrer Digitalisierungsstrategie vom 21. Juni 2018 als eines der Ziele festgehalten, dass der Umgang mit Daten im Bildungswesen, die Art der Nutzung dieser Daten und die Voraussetzungen für die Gewährleistung der Informationssicherheit geklärt werden sollen. Der Expertenbericht bildet eine Grundlage für die weitere Bearbeitung dieser Fragestellungen.
 
Seitens Bund ist der Bereich «Datenschutz und -sicherheit im digitalen Bildungsraum» eine Massnahme aus dem «Aktionsplan Digitalisierung im BFI-Bereich in den Jahren 2019 und 2020» des SBFI.
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Digital Europe Programme – Umfrageergebnisse publiziert

07.08.2019 - Forschung
«Digital Europe Programme» ist ein von der Europäischen Union geplantes Programm zur Förderung der Digitalisierung im Forschungs- und Innovationsbereich. Dieses wird wie das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» eine Laufzeit von sieben Jahren (2021-2027) haben. Um die Interessenlage der Schweizer Forschungs- und Innovationsakteure an einer allfälligen Beteiligung der Schweiz zu eruieren, führten das SBFI und weitere Bundesstellen im Auftrag des Bundesrates im Februar 2019 eine Umfrage durch.

Auf Grundlage der ausgewerteten Antworten zeigt sich, dass bei den Schweizer Akteuren ein grosses Interesse und eine hohe Bereitschaft zur effektiven Teilnahme am DEP besteht. Von Interesse sind beispielsweise die Bereiche Hochleistungsrechnen und Cyber Sicherheit.

An der Umfrage nahmen insgesamt 150 Institutionen und Forschende teil, darunter alle kantonalen Universitäten und die Institutionen des ETH-Bereichs. Auch aus der Privatwirtschaft gab es regen Rücklauf. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Interessenabwägung von potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz. Zurzeit wird auf EU-Ebene über die Ausgestaltung des DEP und über die Bedingungen für die Teilnahme von Nicht-EU-Staaten am Programm diskutiert. Für eine allfällige Teilnahme der Schweiz am DEP müssen vorerst die genauen Modalitäten einer Teilnahme (Vollassoziierung, Teilassoziierung oder Drittstaat) auf technischer Ebene abgeklärt werden. Eine allfällige Teilnahme am DEP hängt zudem vom europapolitischen Gesamtkontext, den Verhandlungsergebnissen mit der EU und von der Finanzlage der Schweiz ab.
Umfrageergebnisse

Höhere Fachschulen: Revision der Rahmenlehrpläne bis 2022

11.07.2019 - Höhere Berufsbildung
Per 1. November 2017 ist die neue Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) in Kraft getreten. Die neuen Bestimmungen nach MiVo-HF führen dazu, dass die nach MiVo-HF 2005 genehmigten Rahmenlehrpläne revidiert werden müssen.

Rahmenlehrpläne, die gestützt auf die MiVo-HF 2005 vom SBFI genehmigt wurden, gelten bis längstens 31. Oktober 2022 weiterhin als genehmigt. Damit die Rahmenlehrpläne auch nach Oktober 2022 gültig sind, muss die Trägerschaft den Rahmenlehrplan bis spätestens zu diesem Datum revidieren und durch das SBFI neu genehmigen lassen. Rahmenlehrpläne, die bis Ende Oktober 2022 nicht revidiert werden, verlieren ihre Gültigkeit.

Die Trägerschaften der bereits genehmigten Rahmenlehrpläne sind aufgefordert, sich bis im September 2019 betreffend Revision mit dem SBFI in Verbindung zu setzen.

Projekte und Aktivitäten der Verbundpartner: Jahresbericht 2018

13.05.2019 - Berufsbildung
Die Verbundpartner Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt tragen gemeinsam die Verantwortung für die Berufsbildung. Sie engagieren sich im Dialog für effiziente Strukturen und hohe Qualität. Das bedingt eine klare Zuordnung von Aufgaben, Verantwortung und Finanzierung. Der Bericht zeigt auf, was seitens Verbundpartner 2018 unternommen wurde.

Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche: Jahresbericht 2018

29.04.2019 - Berufsbildung
Die Kommission hat während des Jahres verkürzte Anerkennungs- sowie Aufsichtsverfahren von anerkannten Bildungsgängen begleitet und die entsprechenden Berichte zuhanden des SBFI verabschiedet. Im Rahmen dieser Anerkennungs- und Aufsichtsverfahren kam es zu umfangreicher Korrespondenz und Stellungnahmen der Bildungsinstitutionen.

Fachveranstaltung zum Thema «Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge»

Am 26. März 2019 führte das SBFI im Beisein von Staatssekretärin Martina Hirayama die Informationsveranstaltung «Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz» in Bern durch.

An der Fachveranstaltung nahmen rund 80 Fachpersonen teil, insbesondere aus Kantonen, die Hochschulträger sind. Auf dem Programm standen Informationen und Diskussionen über die Rechtsgrundlagen, die Dienstleistungen der Fachstelle Hochschulbauten des SBFI, Beitragsverfahren und Fallbeispiele.

Der Bund gewährt Bauinvestitions- und Baunutzungsbeiträge für den Erwerb, die langfristige Nutzung, die Erstellung oder die Umgestaltung von Bauten, die der Lehre, der Forschung oder anderen Hochschulzwecken zugutekommen.

Projektinformation - Ergebnisse der Sitzung des Steuergremiums «Berufsbildung 2030» vom 20. Februar 2019

01.03.2019 - Berufsbildung
Mit dem Start der Implementierungsphase im Sommer 2018 hat das Steuergremium «Berufsbildung 2030» die Arbeiten konkretisiert und zu den priorisierten Stossrichtungen verschiedene Massnahmen erarbeiten lassen. In der Sitzung vom 20. Februar 2019 hat das Steuergremium weitere Projekte gutgeheissen. Dazu zählen Themen wie Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Flexibilisierung der Bildungsangebote oder Digitalisierung.

Berufsbildungsfinanzierung: Kostenerhebung der kantonalen Berufsbildung 2017 veröffentlicht

24.01.2019 - Berufsbildung
An der Finanzierung der schweizerischen Berufsbildung beteiligen sich die öffentliche Hand (Bund und Kantone) und zu einem wesentlichen Teil die Wirtschaft (Organisationen der Arbeitswelt, Betriebe).
Ende 2018 sind die Zahlen für das Rechnungsjahr 2017 publiziert worden. Insgesamt zeigt sich eine stabile Entwicklung. Das Gros der Ausgaben wenden die Kantone für die berufliche Grundbildung auf.

Informationen 2018

Informationen 2017