Besuch von Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio in Spanien

Bern, 18.04.2017 - Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio hat am 18. April 2017 in Madrid Carmen Vela Olmo, die spanische Staatssekretärin für Forschung, Entwicklung und Innovation sowie Marcial Marín Hellín, den Staatssekretär für Bildung, Berufsbildung und Universitäten zu einem Arbeitsbesuch getroffen. Zudem besichtigte er die Universidad Politécnica de Madrid und hielt ein Referat zur Schweizer Innovationspolitik.

Bei seinen Arbeitstreffen mit Staatssekretärin Carmen Vela Olmo betonte Staatssekretär Dell’Ambrogio die gute Zusammenarbeit beider Länder in den Bereichen Forschung, Innovation und Raumfahrt. Ausserdem thematisierte er Fragen im Zusammenhang mit deren künftigen Entwicklung insbesondere im multilateralen europäischen Umfeld und innerhalb internationaler Forschungsinfrastrukturen.

Mit Staatsekretär Marcial Marín Hellín fand ein Informationsaustausch über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Bildung (Erasmus+ und Berufsbildung) und Hochschulen statt.

Im Rahmen seines Besuchs besichtigte Staatssekretär Dell’Ambrogio die Universidad Politécnica de Madrid und tauschte sich mit Rektor Guillermo Cisneros Pérez aus. Zudem hielt er ein Referat zur Schweizer Innovationspolitik am jährlichen Botschaftsanlass „Velada Suiza“.

Begleitet wurde Staatssekretär Dell’Ambrogio von Prof. Dr. Matthias Egger, dem Präsidenten des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds.

Die Forschungszusammenarbeit mit Spanien findet primär direkt zwischen den Forschenden statt. Diese wird via kompetitive Forschungsgelder finanziert, namentlich durch die EU-Forschungsrahmenprogramme und den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) beziehungsweise sein spanisches Pendant, den Consejo Superior de Investigaciones Científicas. In den Jahren 2011 bis 2016 finanzierte der SNF mit knapp 20 Millionen Franken rund 173 Projekte von Schweizern mit spanischen Forschenden. Gemeinsam geforscht wird auch in wichtigen internationalen Forschungsorganisationen wie dem CERN, der Europäischen Organisation für Astronomie (ESO) oder dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), in denen die Schweiz und Spanien Mitglieder sind.
Neben der Zusammenarbeit im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 bestehen enge Partnerschaften zwischen spanischen und schweizerischen Forschungseinrichtungen und Firmen in der Innovationsinitiative EUREKA und in Eurostars, eine auf die Forschungszusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen fokussierende Initiative.
Im Bereich Raumfahrt findet die Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Weltraumorganisation ESA statt. Anlässlich der jüngsten Ministerratstagung im Dezember 2016 in Luzern ging der Co-Vorsitz der Schweiz und Luxemburgs an Spanien über.


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