Wissenschaftsdiplomatie: Staatssekretärin Martina Hirayama hat am One Planet Polar Summit im Rahmen des Paris Peace Forum teilgenommen

Bern, 10.11.2023 - Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, hat am One Planet Polar Summit im Rahmen des Paris Peace Forums (8.-10. November 2023) teilgenommen. Dieser Gipfel wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen. Er versammelte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus über vierzig glazialen und polaren Nationen. Staatssekretärin Hirayama traf zudem die französische Ministerin für Hochschulbildung und Forschung, Sylvie Retailleau, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Kryosphären- und Gletscherforschung zwischen der Schweiz und Frankreich zu stärken.

Ziel des Gipfels war es, aktuelle Erkenntnisse aus der Kryosphären- und Gletscherforschung mit Experten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und des Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) sowie Vertretern von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, indigenen Völkern und dem Privatsektor zu teilen.

Anlässlich des Gipfels betonte Staatssekretärin Hirayama, dass sich die Schweiz der Herausforderungen des Klimawandels in den polaren und glazialen Regionen sehr bewusst ist. Sie unterstrich die Notwendigkeit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Politik, um den Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam begegnen zu können.

Am Rande des Gipfels nahm Staatssekretärin Hirayama gemeinsam mit der französischen Ministerin für Wissenschaft und Hochschulbildung, Sylvie Retailleau, an der Unterzeichnung eines Vereinbarungsprotokolls zwischen dem Swiss Polar Institute SPI, einer vom Bund unterstützten Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung (Art. 15 Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation), und dem französischen Institut Polaire "Paul-Émile Victor" teil. Diese Erklärung markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der schweizerisch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der Kryosphären- und Gletscherforschung.

Das grosse Engagement der Schweiz für die Polarregionen basiert auch auf dem Umstand, dass die schweizerische Landschaft ebenso wie die Polarregionen von Eiszeiten geformt wurde und aus Gebirgsketten mit zunehmend abschmelzenden Gletschern besteht. Schweizer Forschende leisten seit rund 100 Jahren Beiträge zur Erforschung und zum Verständnis der alpinen und polaren Regionen. Dabei untersuchen sie entsprechende Ökosysteme im In- und Ausland, um unter anderem die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu messen.


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