Berufsbildungsgesetz

Das Berufsbildungsgesetz (BBG) ist die gesetzliche Grundlage für alle Berufsbereiche ausserhalb der Hochschulen. Erklärtes Ziel ist die Stärkung der dual ausgerichteten schweizerischen Berufsbildung mit ihrem charakteristischen Praxis- und Arbeitsmarktbezug.

Mit dem Berufsbildungsgesetz liegen die Grundlagen vor, um die Berufsbildung umfassend zu fördern. Als offenes Rahmengesetz konzipiert, trägt es dem steten Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt Rechnung und ermöglicht neue Entwicklungen. Es bietet differenzierte Wege der beruflichen Bildung, fördert die Durchlässigkeit im Berufs- und zum gesamten Bildungssystem und basiert auf einer leistungsorientierten Finanzierung.

Das BBG enthält die öffentlich-rechtlichen Vorschriften des Bundes zu folgenden Bereichen:

  • berufliche Grundbildung, einschliesslich Berufsmaturität
  • höhere Berufsbildung
  • berufsorientierte Weiterbildung
  • Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel
  • Bildung der Berufsbildungsverantwortlichen
  • Zuständigkeit und Grundsätze der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
  • Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung

Ergänzt wird das Berufsbildungsgesetz durch Vollzugsvorschriften des Bundes und der Kantone. Beispiele:

  • Verordnung über die Berufsbildung (BBV)
  • Bildungsverordnungen zu den einzelnen Berufen
  • Vollzugsvorschriften der Kantone (Einführungs- oder Vollzugsgesetze)
  • Verordnung des SBFI über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung
  • Verordnung des WBF über die Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen

Dokumentation

Bundesgesetz über die Berufsbildung
(Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10)

Verordnung über die Berufsbildung
(Berufsbildungsverordnung, BBV; SR 412.101)

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/berufsbildungssteuerung-und--politik/berufsbildungsgesetz.html