Aufsichtsverfahren der anerkannten berufspädagogischen Bildungsgänge

Das Aufsichtsverfahren sichert die Qualität der Bildungsgänge. Anhand eines mehrstufigen Verfahrens beurteilt die Delegation, bestehend aus Expertinnen und Experten sowie der projektverantwortlichen Person des SBFI, ob die Bildungsgänge die Voraussetzungen erfüllen und eine qualitativ hochstehende Ausbildung gewährleisten können.

Verfahren

Jährliche statistische Angaben
Die Bildungsinstitutionen werden jährlich aufgefordert, statistische Angaben über durchgeführte Bildungsgänge, Anzahl teilgenommene Personen und abgegebene Diplome (Beilage 1: Statistik) einzureichen. Die Bildungsinstitutionen haben eine Meldepflicht bei Änderungen der reglementarischen Grundlagen des Studiengangs (Beilage 2: Meldepflicht).

Aufsichtsbesuche
In der Regel werden die einzelnen Bildungsgänge alle sechs Jahre besucht. Vorgängig zum Besuch der Institution ist eine ausführliche Berichterstattung fällig (Beilage 3: Hilfestellung zur Berichterstattung).

Die Institutionsbesuche werden von SBFI-externen Experten durchgeführt und sind von der verantwortlichen Person des SBFI begleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden je nach Auflagen und der eingereichten Dokumente festgelegt. Grundsätzlich gehören beim Aufsichtsbesuch Gespräche mit Studiengangsleitenden, mit Dozierenden und Studierenden sowie der Besuch eines Unterrichtsmoduls zum Standardprogramm.

Erneuerungen der Verfügungen
Nach dem Aufsichtsbesuch in der Institution verfassen die Experten einen Bericht über den Aufsichtsbesuch des Bildungsganges. Der Aufsichtsbericht wird vom SBFI verabschiedet und der Institution gegebenenfalls mit Ergänzungen des SBFI zugestellt. Die Verfügungen werden in der Folge durch das SBFI in der Regel für sechs Jahre verlängert.

Weiterführende Informationen

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/berufsbildungssteuerung-und--politik/berufsbildungsverantwortliche/berufspaedagogische-bildungsgaenge/aufsichtsverfahren-der-anerkannten-berufspaedagogischen-bildungs.html