Aufsichtsverfahren der anerkannten berufspädagogischen Bildungsgänge

Das Aufsichtsverfahren sichert die Qualität der Bildungsgänge. Die Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche (EKBV) wird in geeigneter Weise einbezogen und kommt ihrer Aufgabe gemäss BBV Art. 54 nach.

Verfahren

Jährliche statistische Angaben
Die Bildungsinstitutionen werden jährlich aufgefordert, statistische Angaben über durchgeführte Bildungsgänge, Anzahl teilgenommene Personen und abgegebene Diplome (Beilage 1: Statistik) einzureichen. Die Bildungsinstitutionen haben eine Meldepflicht bei Änderungen der reglementarischen Grundlagen des Studiengangs (Beilage 2: Meldepflicht).

Aufsichtsbesuche
In der Regel werden die einzelnen Bildungsgänge alle sechs Jahre besucht. Vorgängig zum Besuch der Institution ist eine ausführliche Berichterstattung fällig (Beilage 3: Hilfestellung zur Berichterstattung).

Die Institutionsbesuche werden von SBFI-externen Experten durchgeführt und sind von der verantwortlichen Person des SBFI begleitet. Mitglieder der EKBV können ebenfalls am Besuch teilnehmen. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden je nach Auflagen und der eingereichten Dokumente festgelegt. Grundsätzlich gehören beim Aufsichtsbesuch Gespräche mit Studiengangsleitenden, mit Dozierenden und Studierenden sowie der Besuch eines Unterrichtsmoduls zum Standardprogramm.

Erneuerungen der Verfügungen
Nach dem Aufsichtsbesuch in der Institution wird der EKBV ein Aufsichtsbericht vorgelegt. Die Kommission soll sowohl von positiv verlaufenden wie auch problematischen Entwicklungen Kenntnis erhalten. Die EKBV verabschiedet die eingereichten Aufsichtsberichte zuhanden des SBFI. Die Verfügungen werden in der Folge durch das SBFI in der Regel für sechs Jahre verlängert.

Weiterführende Informationen

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/berufsbildungssteuerung-und--politik/berufsbildungsverantwortliche/berufspaedagogische-bildungsgaenge/aufsichtsverfahren-der-anerkannten-berufspaedagogischen-bildungs.html