Verbundpartnerschaft

Die Berufsbildung ist eine Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Gemeinsam setzen sich die drei Verbundpartner für eine qualitativ hochstehende Berufsbildung ein. Zudem streben sie ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen und Bildungsgängen in der Schweiz an.

Die unterschiedlichen Aufgaben der drei Partner sind klar definiert. Der Bund ist für die strategische Steuerung und Entwicklung zuständig, die Kantone für die Umsetzung und Aufsicht. Die Organisationen der Arbeitswelt sorgen für Bildungsinhalte und Ausbildungsplätze.

Bund Kantone Organisationen der Arbeitswelt
  • Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Gesamtsystems
  • Vergleichbarkeit und Transparenz der Angebote im gesamtschweizerischen Rahmen
  • Erlass der rund 230 Verordnungen über die berufliche Grundbildung
  • Genehmigung der rund 400 Prüfungsordnungen eidgenössischer Prüfungen und der 35 Rahmenlehrpläne für höhere Fachschulen
  • Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen
  • Anerkennung von Bildungsgängen für Berufsbildungsverantwortliche und Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterinnen und –berater
  • Anerkennung ausländischer Diplome
  • Übernahme von einem Viertel der Gesamtkosten der öffentlichen Hand
  • Förderung von Innovationen und Unterstützung von besonderen Leistungen im öffentlichen Interesse
  • Vollzug des Berufsbildungsgesetzes
  • Aufsicht über die Lehrverhältnisse, die Berufsfachschulen und die höheren Fachschulen
  • Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
  • Bereitstellung von Angeboten zur Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung
  • Erteilen von Bildungsbewilligungen für Betriebe
  • Lehrstellenmarketing
  • Ausbilden von Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern in Lehrbetrieben
  • Definition der Bildungsinhalte der beruflichen Grundbildung und der Bildungsgänge an höheren Fachschulen
  • Definition der nationalen Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung, der Berufsprüfungen und der höheren Fachprüfungen
  • Bereitstellung von Ausbildungsplätzen
  • Vermittlung der Berufsqualifikationen in der höheren Berufsbildung
  • Entwicklung neuer Bildungsangebote
  • Organisation von überbetrieblichen Kursen
  • Führen von Berufsbildungsfonds