Interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ

Unter interinstitutioneller Zusammenarbeit (IIZ) ist die Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen im Bereich der sozialen Sicherung und Bildung zu verstehen. Vorrangige Themen sind eine verbesserte Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsintegration (Arbeitsvermittlung und Eingliederungsmassnahmen), Ausbildungsintegration (Bildung vor Arbeitsmarkt) sowie der Früherkennung von gesundheitlichen Problemen im Hinblick auf die Verhinderung von arbeitsmarktlichen und sozialen Folgeproblemen.

Mit der IIZ sollen Massnahmen und Angebote der Vollzugsstellen im Interesse der unterstützten Person und dem gezielten staatlichen Mitteleinsatz wirksamer und effizienter eingesetzt werden. Insbesondere die Ausbildungs- und Arbeitsintegration werden mit Hilfe der IIZ unterstützt.

Die IIZ ist primär im operativen Bereich der kantonalen und kommunalen Umsetzungsstrukturen angesiedelt. Mit den Beschlüssen von 2010 und 2017 des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) und des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) wurde zudem eine nationale IIZ-Fachstelle geschaffen.

Ziel der nationalen Struktur ist die Weiterentwicklung und aktive Mitgestaltung der IIZ. Die Schnittstellen zwischen den betroffenen Institutionen sollen vor dem Hintergrund der übergeordneten Ziele optimiert und vereinfacht werden. Dabei geht es erstens um die Regelung unklarer Zuständigkeiten und zweitens um die Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Institutionen.

Informationen zur IIZ sind auf der nationalen Webseite verfügbar.

Kontakt

SBFI, Sandro Stübi

Projektverantwortlicher
Maturitäten und Projekte

T +41 58 465 13 71

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