Prozesse und Termine

Das SBFI hat gemeinsam mit der Tripartiten Berufsbildungskonferenz (TBBK) und den beteiligten Akteuren – Höhere Fachschulen (HF), OdA, Kantone, Hochschulen – eine breit abgestützte Haltung zu Grundsatzfragen zur Positionierung der HF entwickelt. Gleichzeitig wurden mögliche Massnahmen diskutiert und geschärft. Das SBFI bereitet nun die weiterzuverfolgenden Massnahmen für die politische Entscheidfindung auf.

Vorgehen 2020-2022

In den Jahren 2020 und 2021 wurden die Grundlagen für die verbundpartnerschaftliche Diskussion geschaffen (econcept-Studie, Zwischenbericht SBFI). 2022 wurden im Rahmen von drei Arbeitstagungen die Grundsatzfragen geklärt, Themenfelder vertieft und Massnahmen entwickelt. Die Resultate der Arbeitstagungen und die Schlussfolgerungen zu den Massnahmen wurden in einem Arbeitsbericht festgehalten und vom Spitzentreffen der Berufsbildung verabschiedet.

Vorgehen 2023

Im Auftrag von Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, wird das SBFI die Massnahmen ab 2023 in Abstimmung mit der TBBK gemäss Bericht weiterverfolgen und zügig konkretisieren.

Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt so rasch wie möglich, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Zuständigkeiten und entlang der politischen Entscheidungsprozesse. Am Spitzentreffen 2023 wird über den Stand der Umsetzung informiert.

Projektorganisation

Die Akteure aus den Bereichen Berufsbildung und Hochschulen können sich aktiv in den Prozess einbringen. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die unterschiedlichen Interessen – etwa seitens des Arbeitsmarkts oder der Bildungsanbieter – berücksichtigt werden.

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Projektorganisation Positionierung HF

Rollen und Zuständigkeiten

  • WBF: Auftraggeber des Projekts ist der Departementsvorsteher WBF, Bundesrat Guy Parmelin.
  • SBFI: Das SBFI leitet das Projekt als Auftragnehmerin.
  • TBBK: Die TBBK steuert die Berufsbildung auf strategischer Ebene. In der TBBK sind Bund, Kantone und OdA vertreten. Sie trägt zum politischen Rückhalt des Projekts bei.
  • Gremien: Die Ergebnisse werden mit den relevanten Gremien der Berufsbildung sowie mit der TBBK abgestimmt. Konsultiert werden zudem die Gremien der Hochschulen (z. B. swissuniversities).
  • Sounding-Board HF: Die HF-Akteure sind in einem Sounding-Board organisiert. Diesem gehören Vertreterinnen und Vertreter der OdA, der HF-Konferenzen, der Kantone und der Absolvierenden an.
  • Projektmitarbeit: Je nach Fragestellung arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Akteure in Projekt- und Begleitgruppen mit. 
  • Expertengruppe: Das SBFI wird von einer Expertengruppe begleitet. Diese setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Bereiche zusammen. Sie gewährleisten eine neutrale und systemische Sicht auf die zu bearbeitenden Themen.
Termine  
Ab 2023 Das SBFI bereitet die verbundpartnerschaftlichen Massnahmen für die politische Entscheidfindung auf.
2022 Mit den beteiligten Akteuren werden drei Arbeitstagungen durchgeführt (März, Mai, August).
  In einem Arbeitsbericht wurden die Resultate aus den Arbeitstagungen sowie weiterzuverfolgende Massnahmen festgehalten. Der Arbeitsbericht wurde vom Spitzentreffen der Berufsbildung im November 2022 verabschiedet.
2021 Das SBFI lanciert im Auftrag von Bundesrat Guy Parmelin ein Folgeprojekt zur Vertiefung des Schlussberichts.
  Der daraus resultierende Zwischenbericht «Positionierung Höhere Fachschulen» liegt vor.
2020 Der Schlussbericht «Auslegeordnung Positionierung der Höheren Fachschulen» von econcept wird publiziert.
2019 Das SBFI gibt bei econcept die Studie «Auslegeordnung Positionierung der Höheren Fachschulen» in Auftrag.

2018

Die nationalrätlichen Motionen 18.3392 und 18.3240 fordern eine bessere Positionierung der Höheren Fachschulen.

 

Der Bundesrat nimmt die Motion 18.3392 an.

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/bwb/hbb/hoehere-fachschulen/positionierung-hf/prozesse-termine.html