Prozesse und Termine

Das SBFI entwickelt gemeinsam mit der Tripartiten Berufsbildungskonferenz (TBBK) und den beteiligten Akteuren – Höhere Fachschulen (HF), OdA, Kantone, Hochschulen – eine breit abgestützte Haltung zu den Grundsatzfragen. Gleichzeitig werden mögliche Massnahmen diskutiert und geschärft. Anschliessend bereitet das SBFI die Massnahmen für die politische Entscheidfindung auf.

Vorgehen 2022

In den Jahren 2020 und 2021 wurden die Grundlagen für die verbundpartnerschaftliche Diskussion geschaffen (econcept-Studie, Zwischenbericht SBFI). 2022 werden im Rahmen von Arbeitstagungen die Themenfelder vertieft und mögliche Massnahmen entwickelt.

  • Arbeitstagungen:  Anlässlich von drei Arbeitstagungen werden die Grundsatzfragen und mögliche Massnahmen verbundpartnerschaftlich diskutiert. An den Arbeitstagungen nehmen Expertinnen und Experten der beteiligten Akteure teil (TBBK, Sounding Bord HF, Vertretungen der HF, OdA, Kantone und Hochschulen).
  • Arbeitsbericht 2022: Die Resultate der Arbeitstagungen und die Schlussfolgerungen zu den Massnahmen werden in einem Arbeitsbericht festgehalten. Der Arbeitsbericht wird in den Gremien der Berufsbildung sowie der Hochschulen gespiegelt. Das Spitzentreffen der Berufsbildung verabschiedet den Bericht.

Projektorganisation

Die Akteure aus den Bereichen Berufsbildung und Hochschulen können sich aktiv in den Prozess einbringen. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die unterschiedlichen Interessen – etwa seitens des Arbeitsmarkts oder der Bildungsanbieter – berücksichtigt werden.

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Projektorganisation Positionierung HF

Rollen und Zuständigkeiten

  • WBF: Auftraggeber des Projekts ist der Departementsvorsteher WBF, Bundesrat Guy Parmelin.
  • SBFI: Das SBFI leitet das Projekt als Auftragnehmerin.
  • TBBK: Die TBBK steuert die Berufsbildung auf strategischer Ebene. In der TBBK sind Bund, Kantone und OdA vertreten. Sie trägt zum politischen Rückhalt des Projekts bei.
  • Gremien: Die Ergebnisse werden mit den relevanten Gremien der Berufsbildung sowie mit der TBBK abgestimmt. Konsultiert werden zudem die Gremien der Hochschulen (z. B. swissuniversities).
  • Sounding-Board HF: Die HF-Akteure sind in einem Sounding-Board organisiert. Diesem gehören Vertreterinnen und Vertreter der OdA, der HF-Konferenzen, der Kantone und der Absolvierenden an.
  • Projektmitarbeit: Je nach Fragestellung arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Akteure in Projekt- und Begleitgruppen mit. 
  • Expertengruppe: Das SBFI wird von einer Expertengruppe begleitet. Diese setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Bereiche zusammen. Sie gewährleisten eine neutrale und systemische Sicht auf die zu bearbeitenden Themen.
Termine  

2018

Die nationalrätlichen Motionen 18.3392 und 18.3240 fordern eine bessere Positionierung der Höheren Fachschulen.

 

Der Bundesrat nimmt die Motion 18.3392 an.

2019

Das SBFI gibt bei econcept die Studie «Auslegeordnung Positionierung der Höheren Fachschulen» in Auftrag.

2020

Der Schlussbericht «Auslegeordnung Positionierung der Höheren Fachschulen» von econcept wird publiziert.

2021

Das SBFI lanciert im Auftrag von Bundesrat Guy Parmelin ein Folgeprojekt zur Vertiefung des Schlussberichts.

 

Der daraus resultierende Zwischenbericht «Positionierung Höhere Fachschulen» liegt vor.

2022

Mit den beteiligten Akteuren werden drei Arbeitstagungen durchgeführt (März, Mai, August).

 

Die Resultate aus den Arbeitstagungen werden in einem Arbeitsbericht festgehalten.

 

Der Arbeitsbericht wird in den Gremien diskutiert (2. Halbjahr). 

Ab 2023

Das SBFI bereitet die verbundpartnerschaftlichen Massnahmen für die politische Entscheidfindung auf.

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/hbb/hoehere-fachschulen/positionierung-hf/prozesse-termine.html