Berufsbildungskooperation Schweiz-USA

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Links: U.S. Handelsministerin Penny Pritzker (vorne links) und Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, (vorne rechts) während der Unterzeichnungszeremonie in Washington, D.C. Quelle: U.S. Department of Commerce

Rechts: Die Unterzeichnungszeremonie in Bern mit der ehemaligen U.S. Botschafterin für die Schweiz Suzi LeVine, U.S. Arbeitsminister Thomas E. Perez, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, und Schweizer Botschafter für die USA Martin Dahinden (von links nach rechts). Quelle: Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung


Die Schweiz und die USA pflegen seit mehreren Jahren einen Dialog über die Berufsbildung. Die Unterzeichnung einer Joint Declaration of Intent on Vocational Education and Training im Sommer 2015 gibt der Zusammenarbeit einen neuen Rahmen. Die Absichtserklärung läuft vorerst für drei Jahre. Sie erlaubt die Entwicklung verschiedener Massnahmen zur Stärkung der arbeitsmarktbezogen Berufsbildung nach Schweizer Modell.

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und Arbeitsminister Thomas E. Perez haben am 1. September 2015 in Bern die gemeinsame Absichtserklärung (Joint Declaration of Intent on Vocational Education and Training) unterzeichnet. Mit der ebenfalls an der Zusammenarbeit beteiligten Handelsministerin Penny Pritzker war die Erklärung bereits im Juli 2015 in Washington unterzeichnet worden.

Die Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in der Berufsbildung zwischen dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung einerseits und dem Handelsministerium, dem Bildungsministerium und dem Arbeitsministerium der USA andererseits setzt einen Rahmen. Dieser erlaubt die Entwicklung vielfältiger Formen der Kooperation. Ein Arbeitsprogramm ergänzt und konkretisiert die gemeinsame Absichtserklärung. Mögliche Kooperationsfelder sind der Übergang von Ausbildung in den Arbeitsmarkt, die Organisation der Berufsbildung, die Durchlässigkeit im Bildungssystem, die Anerkennung der Abschlüsse, die Ausbildung von Lehrpersonen und Ausbildnern, die Entwicklung von Curricula, die Berufsbildungsforschung und der Einbezug der privaten und öffentlichen Akteure der Berufsbildung. Auf der Implementierungsebene umfasst dies folgende Massnahmen:

  • Austausch von Informationen, Erfahrungen und guten Praktiken
  • Konsultationen auf Regierungsebene
  • Delegationsbesuche und Expertentreffen
  • Förderung von Kooperationsaktivitäten zwischen den Akteuren der Berufsbildung, die auf einer bottom-up Initiative beruhen

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SBFI, Beatrice Ferrari

Wissenschaftliche Beraterin
Abteilung
Internationale Beziehungen

T +41 58 462 48 58

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