Weiterführende Informationen zur Anmeldung


Zulassungsbedingungen

Zur Prüfung werden Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) oder einer gleichwertigen beruflichen Qualifikation zugelassen, welche die Anmeldung vollständig und fristgerecht eingereicht und die anfallende Depotgebühr von 500 Franken einbezahlt haben.
Als einem EFZ gleichwertige berufliche Qualifikation gelten Diplome anerkannter Handelsmittelschulen sowie ausländische Ausweise, für welche die Anerkennung der Gleichwertigkeit durch das SBFI vorliegt. Einem EFZ nicht gleichwertig sind Ausweise der Fachmittelschulen (da sie keine Berufsbefähigung attestieren) oder Abschlüsse auf der Tertiär B-Stufe.

Anmeldedossier und einzureichende Dokumente

Für die Anmeldung sind folgende Dokumente in elektronischer Form einzureichen:

  • das vollständig ausgefüllte Zulassungsgesuch;
  • ein aktuelles Bild;
  • eine Kopie des Passes oder des Identitätsausweises;
  • eine Kopie des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) oder eines gleichwertigen Ausweises;
  • ein allfälliges Gesuch um Dispensation in der zweiten Landessprache und in der dritten Sprache, unter Beilage der Kopie des Fremdsprachendiploms;
  • ein allfälliges Gesuch um Nachteilsausgleich unter Beilage eines ärztlichen Attests;
  • ein Beleg über die einbezahlte Depotgebühr.

Nur vollständige und fristgerecht eingereichte Anmeldeunterlagen können bearbeitet werden.

Prüfungsaufteilung

Die Prüfung kann nach eigener Wahl entweder als Gesamtprüfung in einer einzigen Prüfungssession oder in zwei Teilprüfungen an zwei Prüfungssessionen ablegt werden (Vgl. Art. 16 der Verordnung des SBFI über die eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung). Die Fächeraufteilung folgt den Richtlinien (Vgl. Kap. 2.2 «Prüfungsaufteilung»).

Themenwahl zu den mündlichen Prüfungen der zweiten Landessprache (L2) und dritten Sprache (L3)

Für die mündlichen Prüfungen der zweiten Landessprache (L2) und dritten Sprache (L3) muss bei Anmeldung jeweils ein frei wählbares Thema aus dem Lerngebiet «Kultur und interkulturelle Verständigung» (Vgl. Rahmenlehrplan Kap. 6.2.4.1.6 (L2) und Kap. 6.3.4.1.6 (L3)) angegeben werden. Eine Änderung der Themen ist nach Anmeldeschluss nicht mehr möglich. Kandidierende der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft können entweder ein frei wählbares Thema aus dem Lerngebiet «Kultur und interkulturelle Verständigung» (Vgl. Rahmenlehrplan Kap. 6.2.4.2.6 (L2) und Kap. 6.3.4.2.6 (L3)) oder ein Werk aus der Liste literarischer Werke (Vgl. Liste der literarischen Werke EBMP) auswählen.

Dispensation in Fremdsprachen

Liegt ein anerkanntes Fremdsprachendiplom gemäss der Liste des SBFI vor, so kann eine Dispensation von der schriftlichen Prüfung im entsprechenden Fach beantragt werden (eine mündliche Prüfung ist stets abzulegen). Das Gesuch um Dispensation von der schriftlichen Fremdsprachenprüfung wird mit der Anmeldung mit einer Kopie des Fremdsprachendiploms eingereicht.

Gesuch um Nachteilsausgleich

Gesuche um Nachteilsausgleich müssen bereits bei der Anmeldung eingereicht werden, damit die nötigen Abklärungen vorgenommen und entsprechende Massnahmen festgelegt werden können (Vgl. Merkblatt). Im Gesuch ist anzugeben, um welche Nachteilsausgleich-Massnahme(n) in welchen Prüfungsteilen ersucht wird.
Jedem Gesuch muss ein schriftliches und aktuelles Attest (beglaubigt von einer anerkannten Fachstelle) beigelegt werden. Hilfreich sind zudem Angaben zu vorgenommenen Abklärungen und bereits in Anspruch genommener spezifischer Massnahmen.

Depotgebühr bezahlen und Anmeldung einreichen

Obwohl die eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung für die Kandidatinnen und Kandidaten kostenlos ist, wird eine Depotgebühr von 500 Franken erhoben, die nach ordnungsgemässer vollständiger Abwicklung des Prüfungsversuchs zurückerstattet wird.
Ein Beleg über die einbezahlte Depotgebühr ist mit der Anmeldung einzureichen.

Rückerstattung Depotgebühr

Die einbezahlte Depotgebühr wird der Kandidatin oder dem Kandidaten nach Abschluss der Prüfungssession im Laufe des Monats Oktober zurückerstattet. Die Depotgebühr wird nicht zurückerstattet, wenn die Kandidatin oder der Kandidat:

  • ohne rechtzeitige Angabe hinreichender Gründe der Prüfung oder von Teilen davon fernbliebt;
  • sich nach Ablegen der ersten Teilprüfung nicht innerhalb der festgelegten Frist der zweiten Teilprüfung unterzieht;
  • sich unerlaubter Hilfsmittel bedient oder sich andere Unredlichkeiten zu Schulden kommen lässt.

Zulassungsentscheid

Positive Zulassungsentscheide werden der Kandidatin oder dem Kandidaten spätestens 60 Tage vor Beginn der Prüfung schriftlich mitgeteilt.
Fallen Zulassungsentscheide negativ aus («Nichtzulassung»), werden diese spätestens 90 Tage vor Beginn der Prüfung vom SBFI verfügt und der Kandidatin oder dem Kandidaten schriftlich eröffnet.

Rücktritt

Kandidatinnen und Kandidaten können ihre Anmeldung bis 30 Tage vor Beginn der ersten schriftlichen Prüfung ohne Begründung zurückziehen.
Wer ohne hinreichende Gründe später als 30 Tage vor Beginn der ersten schriftlichen Prüfung von der Prüfung zurücktritt, verliert seinen Anspruch auf Rückerstattung der Depotgebühr (Vgl. Art. 8 der Verordnung des SBFI über die eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung).

Wiederholungen

Die Prüfung kann einmal wiederholt werden (Vgl. Art. 24 Verordnung des SBFI über die eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung).
Alle Kandidierenden, welche sich für den zweiten Versuch anmelden, können sich für die Gesamtprüfung oder für die Teilprüfungen einschreiben. Bei den Teilprüfungen wird der Versuch auf zwei Sessionen aufgeteilt. Die Fächeraufteilung folgt den Richtlinien (Vgl. Kap. 2.2 «Prüfungsaufteilung»). Wenn der zweite Versuch innerhalb von zwei Jahren erfolgt, werden einzig die Fächer geprüft, in welchen im ersten Versuch eine ungenügende Note erzielt wurde. Falls alle zu prüfenden Fächer in einer Teilprüfung erfasst werden, gilt dies als Anmeldung zur Gesamtprüfung.

Kontakt

Prüfungssekretariat

Maturitätsprüfungen
T +41 58 469 78 74
Mo-Do: 09:00 bis 11:30 Uhr

Kontaktinformationen drucken

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