Schweizer Hochschullandschaft

Hochschulen und Forschung in der Schweiz – wohin geht die Reise?

Bei zwei zentralen Akteuren der Schweizer Hochschullandschaft sind die Präsidien im Februar 2020 neu bestellt worden: Prof. Dr. Yves Flückiger, Rektor der Universität Genf, präsidiert neu swissuniversities, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, und Prof. Dr. Michael O. Hengartner, zuvor Rektor der Universität Zürich, ist Präsident des ETH-Rates. Eine Standortbestimmung und ein Ausblick zu Beginn ihrer Amtstätigkeit.

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Prof. Dr. Yves Flückiger, Rektor der Universität Genf und Präsident von swissuniversities. Bild: zVg

Prof. Dr. Yves Flückiger,
Präsident swissuniversities

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swissuniversities ist die Rektorenkonferenz der Schweizerischen Hochschulen und wurde 2015 operativ tätig mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich.

swissuniversities ist als Verein konstituiert. Die wichtigsten Organe sind die Plenarversammlung, der Vorstand und die hochschultypenspezifischen Kammern.
 
swissuniversities nimmt folgende Aufgaben und Verantwortungen wahr:

  • Vertritt die Interessen der schweizerischen Hochschulen auf gesamtschweizerischer und auf internationaler Ebene.
  • Nimmt Stellung zu den Geschäften der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) und stellt Anträge an diese im Namen der Hochschulen.
  • Übernimmt Mandate des Bundes sowie Programm- bzw. Projektleitungen.
  • Führt eine Informationsstelle für die akademische Anerkennung der Gleichwertigkeit inländischer und ausländischer Studienausweise (Swiss ENIC); vorbehalten bleiben die Zuständigkeiten der politischen Organe für Berufszulassungen.
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Prof. Dr. Michael O. Hengartner, Präsident des ETH-Rates. Bild: zVg

Prof. Dr. Michael O. Hengartner,
Präsident des ETH-Rates

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Der ETH-Rat ist das vom Bundesrat gewählte strategische Führungs- und Aufsichtsorgan des ETH-Bereichs. Er setzt sich aus einem Präsidenten sowie zehn weiteren Mitgliedern zusammen.

Der ETH-Rat vertritt den ETH-Bereich gegenüber den Behörden des Bundes und trägt die Verantwortung für die Umsetzung der strategischen Ziele des Bundesrats sowie für die Vierjahresstrategie für den ETH-Bereich und die Zuteilung der Bundesmittel an die Institutionen. Die gesetzliche Grundlage bildet das Bundesgesetz über die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH-Gesetz).

Der ETH-Bereich ist dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zugeordnet. Die zuständigen Verwaltungseinheiten innerhalb des WBF sind das Generalsekretariat WBF sowie das SBFI.

Der ETH-Bereich besteht aus den zwei Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH Zürich) und in Lausanne (EPFL) und den vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Eidgenössische Forschungsanstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag).

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