Digitale Transformation im SBFI

Das SBFI will sich fit machen für die Leistungserbringung in einer zunehmend digitalen Welt. Dazu hat die Geschäftsleitung im Jahr 2018 das Programm «Digitales SBFI» lanciert.

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Das SBFI hat ein Programm zur digitalen Transformation gestartet, um seine Dienstleistungen an ein zunehmend digitales Umfeld anzupassen.

Die Digitalisierung umfasst sämtliche Lebensbereiche und ist aus dem Privatleben ebenso wie aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Damit wachsen auch die Ansprüche an die Bundesverwaltung – wie alle anderen Organisationen soll sie sich flexibel an die immer schneller ändernden Rahmenbedingungen anpassen. Informationen sollen einfach vermittelt, Dienstleistungen rasch erbracht und Abläufe transparenter werden. Das SBFI will diesen Ansprüchen gerecht werden und hat vor diesem Hintergrund im Jahr 2018 das Programm «Digitales SBFI» lanciert. Es soll sicherstellen, dass sich das SBFI koordiniert und mit der notwendigen Energie den aktuellen sowie künftigen Veränderungen stellt.

Digitalisierung als Werkzeug
Das Programm «Digitales SBFI» beinhaltet diverse Initiativen und Projekte, welche die digitale Transformation des SBFI vorantreiben und als Organisation entsprechend entwickeln sollen. Die Digitalisierung bzw. Automatisierung von standardisierten Abläufen ist dabei ein wichtiges Werkzeug, um die Ziele des SBFI zu erreichen. Doch die digitale Transformation geht noch weiter, wie die Programmverantwortliche Sabine Opel erklärt: «Die digitale Transformation ist tiefgreifender als lediglich die Digitalisierung von Prozessen oder Dienstleistungen. Sie beschäftigt sich auch mit Zusammenarbeitsformen, die helfen sollen, den immer komplexeren und sich rascher verändernden Anforderungen unserer zahlreichen Partner und Kunden gerecht zu werden.» Hierbei sind die Entwicklung der Führungs- und Organisationskultur sowie der Erwerb neuer Kompetenzen entscheidende Faktoren.

Die Nutzer und Nutzerinnen im Fokus
Die Geschäftsleitung hat im letzten Jahr das Zielbild für ein digitales SBFI verabschiedet; erste Massnahmen daraus wurden gestartet oder sind schon umgesetzt. Die Handlungsfelder liegen in den Bereichen Kultur, Prozesse und Technologie. Die Massnahmen orientieren sich an der E-Government-Strategie Schweiz sowie an der IKT-Strategie des Bundes. In einem nächsten Schritt werden nun Vorhaben zur Kompetenzentwicklung und im Bereich Datenmanagement gestartet sowie Potenziale für interne Digitalisierungsmassnahmen evaluiert. Auch wenn es hierbei in erster Linie um die interne Organisationsentwicklung geht, hat das SBFI stets seine Partner im Blick: Die Prioritäten orientieren sich am Nutzen für diese Partnerinnen und Partner sowie am Nutzen für die eigene Organisation. Sabine Opel hält fest: «Wenn bei unseren BFI-Partnern keine Wirkung ankommt, haben wir etwas falsch gemacht.»

Sabine Opel, SBFI
Verantwortliche Digitale Transformation

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