#PROLEHRSTELLEN

Zeitgemässe Kommunikation für einen Lehrstellenmarkt im Gleichgewicht

Trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gehen der Berufswahlprozess und die Lehrstellensuche weiter. Die verbundpartnerschaftlich zusammengesetzte Task Force «Perspektive Berufslehre» setzt sich dafür ein, dass dies allen Interessierten möglichst optimal gelingt. Mit der Kampagne #PROLEHRSTELLEN beispielsweise, die unter dem Label der nationalen Dachkampagne BERUFSBILDUNGPLUS.CH geführt wird, soll der Lehrstellenmarkt in der Schweiz im Gleichgewicht gehalten werden. Denn die Kampagne sensibilisiert Eltern, Jugendliche und Lehrbetriebe, ihr Engagement im gewohnten Umfang fortzusetzen.

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Die Berufsbildung ist ein Wettbewerbsvorteil der Schweiz. Sie versorgt die Wirtschaft auf allen Stufen mit qualifizierten Fachkräften und integriert rund zwei Drittel aller Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Auf dem Lehrstellenmarkt finden diese Jugendlichen ihre Lehrbetriebe und umgekehrt. Die aktuelle Kampagne #PROLEHRSTELLEN – eine Initiative der Task Force «Perspektive Berufslehre» – hilft mit, den Lehrstellenmarkt während der Corona-Pandemie im Gleichgewicht zu halten.

Das Image der Berufsbildung stärken
Im Sommer 2020 forderte die Kampagne Jugendliche anhand verschiedener Kurzvideos in den sozialen Medien dazu auf, trotz Corona eine Lehrstelle zu suchen. Anschliessend lancierte die Task Force im Herbst 2020 eine Challenge für Lehrbetriebe – insbesondere für Geschäftsführende und HR-Verantwortliche. Damit ermunterten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der Berufsbildung sowie Berufsbildende andere Lehrbetriebe dazu, auch weiterhin Lehrstellen zur Verfügung zu stellen.

Dieses Jahr setzt die Task Force ihre Kommunikation unter BERUFSBILDUNGPLUS.CH – der Dachkampagne der Schweizer Berufsbildung – fort. Ziel ist, das Image der Berufsbildung zu stärken, damit Jugendliche und Eltern weiterhin darauf vertrauen, dass die Berufsbildung einen sicheren Start ins Berufsleben ermöglicht. Jugendliche sollen, unterstützt von ihren Eltern, den Prozess der Berufswahl engagiert weiterführen. Gemeinsam können sie virtuelle Anlässe wie Berufsmessen besuchen. Ausserdem soll die Kampagne die Lehrbetriebe motivieren, im bisherigen Umfang Lehrstellen anzubieten.

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Die Berufswahl und die Lehrstellenvergabe dürfen durch die Corona-Pandemie nicht beeinträchtigt werden. Die Kampagne #PROLEHRSTELLEN sensibilisiert Eltern, Jugendliche und Lehrbetriebe, ihr Engagement im gewohnten Umfang fortzusetzen.

Fokus liegt auf den sozialen Medien
Die Kampagne #PROLEHRSTELLEN wird primär in den sozialen Medien umgesetzt. Seit Ende Februar werden dafür Sujets mit allgemeinen Bekenntnissen zur Berufsbildung gepostet und als Werbeanzeige gestreut. Diese Aussagen können gelikt und geteilt werden. Zudem soll die Kampagne Eltern mit Jugendlichen im Berufswahlalter animieren, eine der virtuellen Berufsmessen zu besuchen.

Ab Mai 2021 können Lehrbetriebe und alle Partner der Berufsbildung ihr individuelles Sujet gestalten, um es in die eigene Kommunikation zu integrieren. Gleichzeitig werden auch Sujets und Kurzvideos von verschiedenen Lehrbetrieben geschaltet.

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