Fachhochschulen
Fachhochschulen bereiten durch praxisorientierte Studien und durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf berufliche Tätigkeiten vor.
Der Hochschultypus Fachhochschule entstand in der Schweiz ab Mitte der 1990er Jahre. Die Fachhochschulreform hatte zum Ziel, die Wirtschaft zu revitalisieren und das erfolgreiche Schweizer Berufsbildungssystem durch den Anschluss an den tertiären Hochschulbereich aufzuwerten. Die Ursprünge der heutigen Fachhochschulen liegen in den ehemaligen Höheren Fachschulen (Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL, Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule HWV, Höhere Fachschulen für Gestaltung HFG). Ein Teil dieser Höheren Fachschulen wurde 1998 in die neuen Fachhochschulen integriert.
Die Fachhochschullandschaft Schweiz umfasst heute 9 öffentlich-rechtliche Fachhochschulen. Sie werden jeweils von einem oder mehreren Kantonen getragen. Zudem gibt es eine Fachhochschule in privater Trägerschaft.