Fachhochschulen

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Lehren, Forschen, Entwickeln

Mit den Fachhochschulen entstand in den 1990er Jahren ein neuer Hochschultypus, der in kurzer Zeit einen festen Platz im schweizerischen Bildungssystem gefunden hat. Fachhochschulen bieten eine praxisnahe Ausbildung auf Hochschulniveau, die von Studierenden und Arbeitgebern stark nachgefragt wird. Die Gründung von Fachhochschulen wertete den berufsbildenden Weg auf, indem diese qualifizierten Berufsleuten ein Weiterstudium auf Hochschulniveau ermöglichen.

Fachhochschulen leisten wichtige Beiträge zur Innovationsförderung und zum Wissenstransfer. Sie bilden Kaderpersonen und den künstlerischen Nachwuchs aus und engagieren sich in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Damit übernehmen die Fachhochschulen in der Innovationskette eine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bund und Kantone steuern das Fachhochschulsystem gemeinsam. Sie setzen sich dafür ein, die Qualität in Lehre und Forschung hoch zu halten und den Fachhochschulen optimale Rahmenbedingungen für ihre Weiterentwicklung zu verschaffen. Zu den aktuellen Herausforderungen im Fachhochschulbereich zählen die Fortsetzung der Bologna-Reform, die Positionierung der Fachhochschulen in der Hochschullandschaft Schweiz und im internationalen Kontext, der Ausbau der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung und die stärkere Vernetzung mit Universitäten und ETH. Das Studienangebot, das die Bereiche Technik, Wirtschaft, Design, Gesundheit, Soziale Arbeit und Kunst abdeckt, soll in Zukunft noch bedarfsgerechter ausgerichtet werden.

Weiterführende Informationen

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/themen/hochschulen/fh.html