Internationale Forschungs- und Innovationszusammenarbeit

Bildung, Forschung und Wissenschaft besitzen von ihrem Wesen her eine internationale Dimension. Wissen lebte und lebt in seiner Vielfalt, in seiner Qualität und in seinem stetigen Drang zur Weiterentwicklung vom weltweiten Austausch.

Diese natürliche Tendenz verstärkt sich im Zeitalter der Globalisierung zunehmend, das zeigt sich auch für die Schweiz: Die Zahl der mobilen Studierenden steigt stetig, die Internationalisierung des Hochschulpersonals nimmt auf hohem Niveau weiter zu, das Interesse der Forschenden an der Zusammenarbeit in europäischen oder weltweiten Netzwerken ist gross. So erstaunt nicht, dass heute rund 20% aller Bundesmittel für die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in die internationale Zusammenarbeit fliessen.

Die Anstrengungen des Bundes zugunsten der Integration der Schweizer Forschung in die internationale Zusammenarbeit haben 1953 mit der massgeblichen Unterstützung der Gründung des CERN (Europäisches Laboratorium für Teilchenphysik, Genf) begonnen und wurden seither konsequent verstärkt. Dabei hat die Schweiz ihr Schritt für Schritt ausgebautes Engagement in internationalen Organisationen und Programmen auf bildungs- und forschungspolitische Schwerpunkte ausgerichtet, in denen sie entweder eine international führende Position aufgebaut hat oder die als wichtige Entwicklungs- und Aufgabenfelder identifiziert worden sind.

Die Aktivitäten des Bundes im Bereich der internationalen Forschungszusammenarbeit lassen sich unter folgende Punkte subsumieren:

  • Beteiligung am Aufbau des europäischen Forschungs- und Innovationsraums durch die Mitwirkung der Schweiz in den europäischen Programmen und Organisationen im Bereich der Forschung und der technologischen Entwicklung;
  • Unterstützung der weltweiten wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit der Schweizer Hochschulen und der im Bereich Forschung und Innovation tätigen Institutionen mit ihren ausländischen Pendants insbesondere durch den Aufbau und die Förderung bilateraler Partnerschaften mit ausgewählten Ländern und Regionen.

Kontakt

SBFI, Gregor Haefliger

Vizedirektor
Leiter Abteilung
Forschung und Innovation

T +41 58 462 96 76

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