CIESM, Internationale Zusammenarbeit der Schweiz im Bereich der Mittelmeerforschung

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Die CIESM (Commission internationale pour l'exploration scientifique de la mer Méditerranée) wurde 1919 von Anliegerstaaten des Mittelmeers gegründet mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit durch die Begünstigung der internationalen Nutzung nationaler Forschungsstationen zu fördern. Die CIESM ist in Fachkomitees strukturiert und organisiert Kongresse und interdisziplinäre Treffen.

Nachdem auch im Mittelmeer wissenschaftlich tätige Binnenländer wie die Schweiz und Anrainerstaaten der Nordsee und des Schwarzen Meeres der Kommission beigetreten sind, umfasst die CIESM heute folgende Mitglieder: Ägypten, Algerien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Kroatien, Libanon, Malta, Marokko, Monaco, Portugal, Rumänien, die Schweiz, Slowenien, Spanien, Syrien, Tunesien, die Türkei, die Ukraine, Zypern und Serbien-Montenegro

Die CIESM arbeitet im Rahmen von sechs wissenschaftlichen Komitees (Marine Geosciences, Physics & Climate of the Ocean, Marine Biogeochemistry, Marine Microbiology & Biotechnology, Living Resources & Marine Ecosystems, Costal Systems), die thematische Workshops organisieren und im Rahmen der Vollversammlung alle drei Jahre zu einem Kongress zusammentreten. Zwischen diesen Tagungen entscheidet das CIESM Board über die Geschäfte. Die Kommission organisiert Konferenzen und Workshops und fördert besonders die Teilnahme von jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus finanziell schwächeren Ländern.

Schweizer Beteiligung

Die Zusammenarbeit im Rahmen der CIESM ist für das Binnenland Schweiz sehr wertvoll. Die Schweiz finanziert 4,2% des Gesamtbudgets der CIESM von rund 910'000 € pro Jahr.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI ist verantwortlich für die finanzielle Beteiligung der Schweiz an der CIESM. Professor Daniel Ariztegui von der Universität Genf vertritt als Präsident der Commission for Oceanography and Limnology COL der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften die Schweiz im Zentralbüro, am Kongress und in der Vollversammlung der Kommission.

Weiterführende Informationen

Kontakt

SBFI, Isabella Beretta

Wissenschaftliche Beraterin
Internationale Forschungsorganisationen

T +41 58 462 84 17

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