EMBC, Europäische Konferenz für Molekularbiologie, Heidelberg

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Zweck der im Jahre 1969 ins Leben gerufenen Europäischen Konferenz für Molekularbiologie ist die Förderung der molekularbiologischen Forschung in Europa. Sie unterstützt die Ausbildung und den Informationsaustausch zwischen europäischen Forschenden.

An der EMBC beteiligt sind Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Kroatien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, die Türkei, Ungarn.

Die in Heidelberg tagende Konferenz hat insbesondere den Auftrag, das allgemeine Programm der Europäischen Organisation für Molekularbiologie EMBO zu finanzieren.

Mit den von der EMBC zur Verfügung gestellten Mitteln führt die EMBO, die Fachgesellschaft der führenden Molekularbiologen Europas, ein Programm von Kurz- und Langzeitstipendien durch und organisiert in den Mitgliedländern Weiterbildungskurse, Workshops und wissenschaftliche Kongresse.

Die EMBO ergänzt diese Tätigkeit mit einem neuen Programm, mit dem die Interaktion zwischen jungen europäischen Forschenden, die eine Laufbahn als unabhängige Wissenschaftler einschlagen wollen, finanziell unterstützt wird (EMBO Young Investigator Programme). Die vorgesehenen Aktivitäten sollen den Dialog zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft fördern und durch ein Pilotprojekt den elektronischen Zugang zu bibliographischen Daten in der Biologie erleichtern.

Schweizer Beteiligung

Die Schweizer Forschenden haben vom Stipendienprogramm der EMBO in grossem Ausmass profitiert und beteiligen sich auch stark an den übrigen Aktivitäten der Organisation. Dieser Erfolg ist mit ein Grund für das im weltweiten Vergleich hohe Niveau unserer Grundlagenforschung auf dem Gebiet der modernen Biologie.

Als Folge der hohen Fachkompetenz unserer eigenen Laboratorien sind die Stipendiengesuche von Schweizer Forschenden unter unseren Beitragssatz an das EMBC-Budget gefallen, während der Anteil an ausländischen Gastforschenden in schweizerischen Laboratorien stark darüber liegt. Die Leistung dieser hoch qualifizierten und weitgehend kostenlosen Arbeitskräfte ist heute der grösste Gewinn, den die Schweiz aus ihrer Mitgliedschaft bei der EMBC zieht.

Die finanzielle Beteiligung der Schweiz an der EMBC beträgt knapp 3% ihres jeweiligen Jahreshaushalt von rund 13 Mio. €. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI vertritt die Schweiz in der EMBC und ist verantwortlich für die finanzielle Beteiligung der Schweiz an der Konferenz.

Weiterführende Informationen

Kontakt

SBFI, Isabella Beretta

Wissenschaftliche Beraterin
Internationale Forschungsorganisationen

T +41 58 462 84 17

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