Attraktivität der Berufsbildung
Die Schweizer Berufsbildung ist grundsätzlich gut aufgestellt und geniesst im In- und Ausland einen hohen Stellenwert. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik haben das Anliegen, dass die Berufsbildung auch mittel- und langfristig attraktiv für die Jugendlichen und Erwachsenen sowie für die Unternehmen bleibt.
Mit dem Projekt «Attraktivität der Berufsbildung» will das SBFI die Reflexion fördern und die Verbundpartner in ihren Zuständigkeiten unterstützen.
Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt verfügen über ein breites Spektrum an bewährten Massnahmen zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität der Berufsbildung. Ebenso sind Strukturen, Gremien und Programme vorhanden, und es besteht die Möglichkeit seitens des Bundes, Projekte und Innovation von Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt und Dritten zu fördern.
In den letzten Jahren weisen dennoch verschiedene Signale aus Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Politik darauf hin, die Attraktivität der Berufsbildung kritisch zu hinterfragen und die aufgeworfenen Fragen ganzheitlich und mit Blick auf das Gesamtsystem näher zu untersuchen.
Das SBFI adressiert diese Fragen unter Einbezug der Verbundpartner mit dem Projekt «Attraktivität der Berufsbildung». Das Projekt wird von 2025 bis 2028 umgesetzt und ist in zwei Phasen aufgeteilt.
Phase 1: Sondierung der Grundlagen (abgeschlossen)
2025 wurde im Rahmen einer breit abgestützten Sondierung eine Auslegeordnung zur Attraktivität der Berufsbildung vorgenommen. Sie zeigt auf, in welchen Bereichen prioritär Handlungsbedarf besteht.
Phase 2: Umsetzung der Massnahmen (Roadmap)
Im November 2025 hat das nationale Spitzentreffen der Berufsbildung basierend auf den Ergebnissen der Sondierung verschiedene Massnahmen verabschiedet, die bis 2028 umgesetzt werden. Sie sind in einer Roadmap gebündelt und in die Initiative «Berufsbildung 2030» eingebettet.