Dienstleistungserbringende (max. 90 Tage pro Kalenderjahr)

EU/EFTA-Bürgerinnen und –Bürger, die während maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr einen reglementierten Beruf in der Schweiz ausüben möchten, müssen vor der Erbringung der Dienstleistung  eine Meldung beim SBFI erstatten. Die Berufsqualifikationen werden von der zuständigen Behörde sorgfältig nachgeprüft, wenn der Beruf Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit oder Sicherheit hat. Im Vergleich zum Anerkennungsverfahren bei Niederlassung sind die Fristen kürzer. Das zentralisierte Verfahren ist dank des elektronischen Online-Systems vereinfacht.

Bitte beachten Sie, dass einige Dienstleistungen aufgrund der aktuellen Gesundheitslage bis auf weiteres nicht erbracht werden dürfen oder eingeschränkt sind. Meldungen beim SBFI sind möglich und werden nach der Nachprüfung der Berufsqualifikationen an die für die Berufsausübung zuständigen Behörden weitergeleitet. Auf kantonaler Ebene wird über die Zulassung zur Berufsausübung und Einreise in die Schweiz entschieden.

Alle Dienstleistungserbringenden aus der EU/EFTA, unterstehen zudem einer weiteren Meldepflicht beim Staatssekretariat für Migration SEM -Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit. Diese Meldung hat vor Beginn der Dienstleistungserbringung über das online verfügbare amtliche Formular zu erfolgen. Diese Meldebestätigung ist eine zwingende Voraussetzung für die Einreise in die Schweiz.

Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)

Weiterführende Informationen

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/diploma/meldeverfahren-fuer-dienstleistungserbringende-aus-der-eu-efta.html