Meldepflicht für Dienstleistungserbringende aus EU/EFTA-Staaten

EU/EFTA-Bürgerinnen und –Bürger, die während maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr einen reglementierten Beruf in der Schweiz ausüben möchten, müssen vor der Erbringung der Dienstleistung  eine Meldung beim SBFI erstatten. Die Berufsqualifikationen werden von der zuständigen Behörde sorgfältig nachgeprüft, wenn der Beruf Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit oder Sicherheit hat. Im Vergleich zum Anerkennungsverfahren bei Niederlassung sind die Fristen kürzer. Das zentralisierte Verfahren ist dank des elektronischen Online-Systems vereinfacht.

Alle Dienstleistungserbringenden aus der EU/EFTA, unterstehen zudem einer weiteren Meldepflicht beim Staatssekretariat für Migration SEM (Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit). Diese Meldung hat spätestens 8 Tage vor Beginn der Dienstleistungserbringung über das online verfügbare amtliche Formular zu erfolgen.

Weitere Informationen SEM

Weiterführende Informationen

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/diploma/meldeverfahren-fuer-dienstleistungserbringende-aus-der-eu-efta.html