Ablauf und Dauer


1. Datenerfassung im Online-System des SBFI

Online-System des SBFI

Die Daten müssen elektronisch erfasst werden. Dafür ist ein persönliches Benutzerkonto im Online-System erforderlich. Nach dem vollständigen Erfassen der Meldung generiert das System ein Formular.

2. Zustellung der Meldung

Das ausgedruckte und unterzeichnete Formular muss zusammen mit den erforderlichen Dokumenten per Post an folgende Adresse gesendet werden:

Staatssekretariat für Bildung,
Forschung und Innovation SBFI
Meldestelle
Ressort IBQ
Einsteinstrasse 2
CH-3003 Bern
Schweiz

Sobald ein vollständiges Dossier per Post beim SBFI eintrifft, beginnt die Frist von einem Monat zu laufen. Die Meldestelle prüft die Meldung inklusive Begleitdokumente und leitet sie unverzüglich an die für die Anerkennung der Berufsqualifikationen zuständige Stelle des Bundes oder der Kantone weiter.

Ist ein Dossier unvollständig, gilt die Meldung als nicht zugestellt. Dies bedeutet, dass die Frist nicht zu laufen beginnt. In diesem Fall wird das Dossier dem Absender retourniert und über die fehlenden Dokumente informiert.

3. Nachprüfung der Berufsqualifikationen durch die zuständigen Stellen des Bundes oder des Kantons

Die Die Nachprüfung der Berufsqualifikationen orientiert sich an den Vorgaben in der Richtlinie 2005/36/EG. Die zuständige Behörde teilt das Ergebnis der Nachprüfung der Berufsqualifikationen innerhalb eines Monats nach Eingang der Meldung mit.
Weichen die nachgewiesenen Berufsqualifikationen von den in der Schweiz geltenden Anforderungen zur Ausübung des entsprechenden reglementierten Berufs ab, ordnet die zuständige Stelle eine Eignungsprüfung an.

4. Sistierung

Personen, die eine Meldung eingereicht haben, werden innerhalb eines Monats informiert, falls es bei der Prüfung ihres Dossiers zu Schwierigkeiten kommt, die zu einer Verzögerung führen könnten. Schwierigkeiten können sich beispielsweise ergeben bei fehlenden Informationen über den Inhalt der ausländischen Ausbildung oder bei Zweifeln an der Aktualität wichtiger Dokumente. Die zuständige Behörde kann das Verfahren bis zu dem Zeitpunkt sistieren, an dem sie über die Unterlagen verfügt, die für die Entscheidung erforderlich sind.

5. Beginn der Berufsausübung

Dienstleistungserbringende dürfen in der Schweiz arbeiten, sobald die für die Berufsausübung zuständige Behörde ihnen mitteilt, dass der Dienstleistungserbringung nichts entgegensteht.

6. Erneuerung der Meldung

Die Meldung muss für jedes Kalenderjahr erneuert werden. Die Erneuerung der Meldung erfolgt ebenfalls über das Online-System des SBFI mit den bereits bestehenden Login-Daten.
Die Erneuerung der Meldung kann frühestens ab Oktober für das folgende Kalenderjahr eingereicht werden.
Wichtig: Es besteht eine gesetzliche Verpflichtung, Änderungen gegenüber den bisher gemeldeten Daten anzugeben und die nötigen Begleitdokumente zu den Änderungen einzureichen.

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/diploma/meldeverfahren-fuer-dienstleistungserbringende-aus-der-eu-efta/ablauf-und-dauer.html